Sträucherschnitt

Ein kräftiger Frühjahrsschnitt wirkt auf viele Ziersträucher wie eine Frischzellenkur. Vor allem Gehölze, die am diesjährigen Holz blühen, belohnen einen starken Rückschnitt mit einer üppigen Sommerblüte. Zu dieser Schnittgruppe zählen beispielsweise öfterblühende Gartenrosen, Sommerheide, Rispen- und Strauch-Hortensien, Fünffingerstrauch, Schmetterlingsstrauch und viele sommerblühende Spiersträucher. Auch bei Halbsträuchern wie Bartblume, Lavendel, Säckelblume und Blauraute sorgt ein regelmäßiger Frühjahrsschnitt für viele neue Blütentriebe
Garten Tagestipp 9 Januar: Sträucherschnitt

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Sommerschnitt für Kletterpflanzen
Mit Hilfe eines Sommerschnitts können Sie den Elan der meisten Kletterpflanzen nicht nur zügeln, sondern zudem in eine größere Blütenfülle ummünzen. Schneiden Sie dazu zunächst die Seitentriebe etwa um die Hälfte zurück. Dadurch verzweigen sie sich stärker und setzen mehr Blüten an. Meistens schließen Blüten Kurztriebe ab. Je mehr Triebenden eine Kletterpflanze also hat, desto mehr Blüten bildet sie aus. Entspitzen Sie Langtriebe und führen Sie sie möglichst waagerecht. Dann kommt es zu einem Saftstau innerhalb der Triebe und in der Folge zu einer verstärkten Ausbildung von blütenreichem Seitenholz.
Verblühte Staudenhorste teilen
Im Frühling blühende Stauden wie Gemswurz (Doronicum), Silberwurz (Dryas), Steinsame (Buglossoides) oder Sumpfdotterblume (Caltha) können Sie nach der Blüte teilen. Je früher, desto besser. Dann haben die frischen Ableger ausreichend Zeit, die Restwärme im Boden zu nutzen und vor dem nächsten Winter gut einzuwurzeln. Lockern Sie die Pflanzstelle vor der Neupflanzung gründlich und entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter mit der Grabegabel.
Stauden teilen
Die meisten früh und im Sommer blühenden Stauden können Sie im September teilen. Schneiden Sie bei bedecktem Wetter zuerst alle oberirdischen Triebe zurück. Lassen Sie beim Teilen die Wurzeln möglichst lang. Je größer die Teilstücke ausfallen, umso blühfreudiger sind die Setzlinge im nächsten Jahr.
Nützlicher Abdorner
Der Abdorner ist ein sehr nützliches Gerät für alle Freunde von Schnittrosen. Mit ihm lassen sich die Stacheln am unteren Ende des Rosenstieles mit einem Handgriff leicht abstreifen. Mit einer ebenfalls angebrachten scharfen Klinge werden die Enden im nächsten Arbeitsgang schräg angeschnitten. Fertig ist der Rosenstiel für Vasen und Gestecke.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Sträucherschnitt" beraten
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