Rhododendron schneiden: Was muss ich beachten?

Im allgemeinen brauchen Rhododendronbüsche keinen Schnitt. Mit den Jahrzehnten kann es aber zu einem staksigen, lichten Aufbau kommen, dem ein harter Verjüngungsschnitt entgegenwirkt. Rhododendren treiben auch aus sehr altem Holz problemlos wieder aus. Allerdings ist es wichtig, dass zurückgeschnittenen Rhododendren ausreichend Bodenfeuchte zur Verfügung steht. Eine Mulchdecke schützt die flachen Wurzeln nach dem Schnitt vor den Sonnenstrahlen. Stehen die Pflanzen in sonniger Lage oder sind nach dem Schnitt freigestellt, empfiehlt sich ein Sonnenschutz der laublosen Aststummeln im ersten Jahr. Ungewohnte und zu starke Sonneneinstrahlung kann sonst zu einem Rücktrocknen der Astenden führen.

Nahaufnahme einer Rhododendronblüte
Bunte Rhododendronblüte

Wer eine Rhodendronhecke zurückschneiden möchte, sollte folgendes berücksichtigen: Bei großlaubigen Heckenpflanzen wie Rhododendron zerfetzen Motorscheren oft viele Blätter. Dies sieht mitunter nicht sehr ansprechend aus. Hier sorgt die Handschere für ein optisch ausgewogeneres Heckenbild.
Ein guter Zeitpunkt für einen harten Rückschnitt liegt im Februar und März. Leichte Auslichtungsschnitte können auch nach der Blüte von Juli bis November vorgenommen werden.

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