Hydrangea Paniculata

Bauerngarten anlegen - so geht's

Der Bauerngarten ist als traditionelle Gartenform häufig geprägt durch eine geometrische Struktur, die sich an die Wegekreuze der Klostergärten anlehnt. Dies ist zumeist in vier Beete geteilt quadratische Fläche sowie das Wegkreuz geschmückt zum Beispiel mit nachfolgend genannten Blumen und Sträuchern. In den Ur-Bauerngärten wuchsen Gemüse und Kräuter in Beet-Systemen und dienten der Selbstversorgung. Üppigblühende Bauern-Hortensien, pralle Strauch-Päonien, kunterbunte Blumenrabatten wurden erst sehr viel später von fein säuberlich geschnittenen Buchsbaum-, Weiß-Dorn- und Hainbuchen-Hecken umrandet.

Neben den vorher genannten Gehölzen gehören natürlich eine Reihe weiterer Pflanzen zum Bauerngartenambiente: Sommerblumen wie Dahlien, Bauernnelken, Goldlack, Zinnien und Löwenmaul sind feste Größen. Mit frühlingsblühenden Zwiebelblumen beginnt die Farbenpracht, die von blühstarken Rabattenstauden sommerlang in Schwung gehalten wird. Eisenhut, Stockrose, Akelei, Federnelke, Gemswurz, Goldrute, Mohn, Sonnenbraut, Taglilie und Iris sind nur einige der typischen Stauden für Bauerngärten.

Nicht fehlen dürfen Strauchrosen. Insbesondere Alte und Englische Rosen erinnern mit ihrer verschwenderischen Blütenfülle an die Bauernrosen vergangener Tage.

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Dahlie in Nahaufnahme

Farbenpracht mit Dahlien

Bauernhortensie in Nahaufnahme

Die Bauernhortensie macht sich gut an schattigen Standorten

Ein besonders herrlicher Auftritt wird Zierstämmchen aller Art zuteil. Sie kommen der formalen Struktur der Bauerngärten sehr entgegen. Eine Auswahl von verholzenden, vieljährigen Stämmchen finden Sie in unserer GartenBaumschule. Wem etwas mehr Platz zur Verfügung steht, der kann mit baumartig wachsenden Rot-Dornen und dem zeitgleich blühenden Goldregen einen wunderbaren Akzent mit Fernwirkung setzen und im Bauerngarten aus dem Vollen schöpfen.

Zahlreiche bei uns nicht heimische Gehölze und Gartenpflanzen der Liste zeigen, wie sehr der Bauerngarten heutiger Prägung auch ein Refugium für exotische Blütenherrlichkeiten geworden ist. Sie stillt unsere Sehnsucht nach Farben und Duft.

 

Gärtnern nach alten Bauernregeln, zum Beispiel:

Siehst Du im April die Falter tanzen, kannst Du getrost im Garten pflanzen...

Das Wetter auf St. Urban (25. Mai), zeigt des Herbstes Wetter an...

Was im Herbst soll geraten, das muss in der Julisonne braten...

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