Astschere für dicke Äste

Eine Astschere eignet sich zum Schnitt von dicken, harten Grundästen. Dank ihrer Teleskoparme lassen sich auch starke Äste aus dicht verzweigten Sträuchern leicht entfernen. Mit den langen Stielen lassen sich auch höher entspringende Äste gut erreichen. Für eine Schere sollten Äste bis 5 cm Stärke kein Problem darstellen. Je länger der Griff, desto besser ist die Hebelwirkung und umso niedriger der ist notwendige Kraftaufwand beim Schnitt.

Garten Tagestipp 2 Februar: Astschere für dicke Äste

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Werkzeugpflege
Die Winterszeit ist ideal, um Motorgeräte und Werkzeuge zu warten, damit sie zum Saisonbeginn in einem einwandfreien Zustand sind. Bei Rasenmähern empfiehlt sich eine gründliche Inspektion. Apropos Werkzeuge: Achten Sie bei der Anschaffung neuer Gerätschaften auf deren Zweckmäßigkeit und Qualität. Solide Gartengeräte sind etwas teurer in der Anschaffung, lohnen aber auf Dauer die Investition.
Dicke Baumäste richtig absägen
Dicke Äste können beim Absägen reißen und damit den Stamm in Mitleidenschaft ziehen. Zudem besteht durch das plötzliche Wegschlagen von Ästen Verletzungsgefahr. Deshalb ist eine "Salamitaktik" sinnvoll, bei der der Ast stückweise entfernt wird. Sägen Sie den Ast zuerst in etwa 10 cm Abstand vom Stamm von unten nach oben etwa 2 cm tief ein. Den zweiten Schnitt setzen Sie in etwa 15 cm Abstand vom Stamm von oben nach unten an. Überlange Tragäste sollten Sie stückweise von außen nach innen einkürzen, damit Druck von der Schnittstelle genommen wird. Entfernen Sie zum Schluss mit einem sauberen Schnitt den verbliebenen Aststumpf.
Sträucherschnitt

Ein kräftiger Frühjahrsschnitt wirkt auf viele Ziersträucher wie eine Frischzellenkur. Vor allem Gehölze, die am diesjährigen Holz blühen, belohnen einen starken Rückschnitt mit einer üppigen Sommerblüte. Zu dieser Schnittgruppe zählen beispielsweise öfterblühende Gartenrosen, Sommerheide, Rispen- und Strauch-Hortensien, Fünffingerstrauch, Schmetterlingsstrauch und viele sommerblühende Spiersträucher. Auch bei Halbsträuchern wie Bartblume, Lavendel, Säckelblume und Blauraute sorgt ein regelmäßiger Frühjahrsschnitt für viele neue Blütentriebe

Neugepflanzte Sträucher schneiden

Ziersträucher wie Forsythien, Spiersträucher, Weigelien, Deutzien, Gartenjasmin, die Sie im Herbst gepflanzt haben, sollten im zeitigen Frühjahr kräftig bis auf Kniehöhe zurück geschnitten werden. Bei schwach wachsenden Arten können sogar zwei Drittel der Triebe entfernt werden. Bei diesem nachträglichen Pflanzschnitt spielt es keine Rolle, ob es sich um wurzelnackte Pflanzen handelt oder Containerware gepflanzt wurde. Der Rückschnitt kostet Sie zwar einen Blütenflor, sorgt aber langfristig für einen kräftigen, vieltriebigen Aufbau der Sträucher.

Obstbaumschnitt

Der richtige Schnitt der Obstgehölze erhöht den Ertrag. In zu dichten, ungeschnittenen Obstbäumen breiten sich Krankheiten und Schädlinge schneller aus. In locker geformten, gepflegten Baumkronen dagegen trocknet das Laub rasch ab, die Früchte werden optimal besonnt und durch die begrenzte Fruchtanzahl steigt die Fruchtqualität. Die wichtigen Kernobstarten wie Apfel und Birne können bis zum Austrieb geschnitten werden. Je kräftiger der Schnitt erfolgt, desto stärker ist der Neuaustrieb.

Stauden teilen
Die meisten früh und im Sommer blühenden Stauden können Sie im September teilen. Schneiden Sie bei bedecktem Wetter zuerst alle oberirdischen Triebe zurück. Lassen Sie beim Teilen die Wurzeln möglichst lang. Je größer die Teilstücke ausfallen, umso blühfreudiger sind die Setzlinge im nächsten Jahr.
Rotlaubige Fasanenspiere 'Lady in Red' - Physocarpus opulifolius 'Lady in Red'
Immergrüne Geißschlinge - Lonicera henryi
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Astschere für dicke Äste" beraten
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