Rosen beschneiden

Rosen richtig pflanzen – Anleitung und Tipps

Detaillierte Infos zu Standort, Vorbereitung und was sonst noch zu beachten ist

Rosen sind Sonnen-Kinder. Wie wir Menschen auch, lieben sie luftige Plätze mit Sonnenscheingarantie. Auf für Rosen geeigneten Standorten bleiben robuste Rosensorten ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gesund und vital. Sonnige Standorte sorgen für das rasche Abtrocknen nasser Rosenblätter, wodurch die Anfälligkeit durch leidige Pilzkrankheiten spürbar gemindert wird.

Rosen sind ausgesprochene Tiefwurzler, die ihre Wurzeln ziemlich schnell ins Erdreich hinabsenken. Im Garten bevorzugen Rosen deshalb einen tiefgründigen, sandig-lehmigen Boden mit ausreichenden Humus- und Nährstoffanteilen. Rosen sind bodentolerant - in allen unverdichteten Gartenböden, in denen auch andere Ziergehölze problemlos wachsen, ist auch eine Rosenpflanzung möglich.

Ein absolut ungeeigneter Standort für Rosen liegt unter den Kronentraufen alter, großkroniger Laubbäume. Im Tropfbereich der Kronen kann das Laub der Rosenpflanzen nicht schnell genug abtrocknen, Mehltau- und Sternrußtaupilze finden einen idealen Nährboden.

Hinweis: Bevor Sie Rosen auf Standorte pflanzen, auf denen bereits mehrere Jahre Rosen gewachsen sind, sollten Sie sich über geeignete Maßnahmen informieren, wie Sie einen Kümmerwuchs der neugepflanzten Rosen vermeiden können. Wir beraten Sie gerne.

Der richtige Standort

Pflanztiefe der Rose = Veredlungsstelle der Rose

Rosen richtig bewässern

Einschlämmen der Rose mit einem Gartenschlauch

Anhäufeln nicht vergessen

Anhäufeln nicht vergessen. Es schützt die Rose vor Wind, Sonne und Frost

Die grünen Triebe werden bis auf etwa 20 cm zurückgeschnitten

Die Wurzeltriebe etwa 4-5 Stunden in ein Wasserbad legen

Rosen auspflanzen
Rosen richtig einpflanzen
Jetzt zu dem Thema beraten lassen

Finden Sie schnell und einfach eine Gartenbaumschule in Ihrer Nähe

Postleitzahl

Standorte für Kübelrosen

Auch die Pflanztiefe von Containerrosen orientiert sich nicht an der Ballengröße, sondern an der Veredlungsstelle der Rose. Füllen Sie die Pflanzgrube mit der Pflanzlocherde auf und treten Sie die Rose leicht mit dem Absatz an. Halten Sie die Rose dabei fest, damit sich die wichtige Höhenpositionierung nicht gravierend ändert. Schlämmen Sie mit dem Gartenschlauch nach dem Pflanzen die Rosen kräftig ein, um eventuelle Hohlräume zu schließen und für einen optimalen Bodenschluss zu sorgen. Rosen sind Sonnenanbeter, gleichwohl aber keine Hitzefanatiker. Dies gilt insbesondere für großlaubige Rosen in Kübeln und Gefäßen, die auf absonnigen Terrassenstandorten hitzige Hundstage besser ertragen. Extrem heiße Südlagen, kombiniert mit hitzespeichernden Mauern, Gehwegplatten und Asphalt, wirken wie ein Backofen. Die Folge sind Blattverbrennungen. Zudem fördert extreme Lufttrockenheit die Ausbreitung von Spinnmilben, die lästige Plagegeister sein können.


Böden gut vorbereiten   
Entscheidend für jede Rosenpflanzung ist die gründliche Bodenvorbereitung. Verdichtungen sind unbedingt aufzubrechen. Entfernen Sie vor dem Pflanzen der Rosen alle Wurzelunkräuter - am besten mit der Grabegabel - aus dem Beet. Bodenverbesserungsmittel führen organische Materialien in den Bio-Kreislauf zurück, ein Vorgang, der das Bodenleben und damit das Wachstum der Rosen fördert.


So pflanzen Sie richtig        
Entfernen Sie beschädigte Wurzeln bis knapp oberhalb der Schadstelle. Die Feinwurzeln bleiben grundsätzlich unbeschnitten, denn je mehr davon an der Rose verbleiben, desto sicherer wächst sie an. Die oberirdischen, grünen Triebe der wurzelnackten Rosen werden bis auf etwa 20 cm (Scherenlänge) mit einer scharfen Schere zurückgenommen.

Alle Rosen, die mit nackter Wurzel gepflanzt werden, sollten Sie grundsätzlich vor der Herbst- oder Frühjahrspflanzung vier bis fünf Stunden möglichst mit allen Trieb- und Wurzelteilen in ein Wasserbad legen.

Das Pflanzloch sollte nach dem Ausheben nach allen Seiten eine Handbreit größer als der Ballen bzw. die nackte Wurzel sein. Mischen Sie einige Körner Langzeitdünger unter die Pflanzerde. Die Sohle des Pflanzlochs lockern Sie mit der Grabegabel gründlich auf, damit ein einwandfreier Wasserabfluss möglich ist. Stellen Sie nun die Rose senkrecht in das Pflanzloch. Idealerweise hält ein zweiter Helfer die Rose fest, so dass die Wurzeln frei und ungebogen in der Pflanzgrube baumeln können. Nach dem Pflanzen muss sich die Veredlungsstelle 5 cm tief in der Erde befinden.

 

Anhäufeln nie vergessen
Ziehen Sie nach dem Pflanzen die Erde um die Rose etwa 15 cm hoch, so dass nur noch die Triebspitzen der Rosenstöcke zu sehen sind. Angehäufelt wird sowohl bei der Frühjahrs- als auch bei der Herbstpflanzung. Das Anhäufeln schützt die Rosen vor Wind, Sonne und Frost. Die Herbstpflanzung wird im April, die Frühjahrspflanzung acht Wochen nach dem Pflanzen abgehäufelt - frühestens jedoch, wenn die Neutriebe eine Länge von 10 cm erreicht haben.

Folgende Garten-Themen könnten Sie auch interessieren:

Rosen Krankheiten und Schädlingen: Tipps gegen die Rosen-Plagen

Rosen Krankheiten und Schädlingen: Tipps gegen die Rosen-Plagen

Rückschnitt öfterblühender Gartenrosen

Öfterblühende Gartenrosen wie Edel-, Beet- und Zwergrosen blühen an den diesjährigen Trieben. Sie blühen nach einem mutigen Rückschnitt noch schöner. Schneiden Sie die Triebe bis auf vier bis fünf gut ausgebildete Knospen zurück. Bei Edelrosen bedeutet dies eine Schnitttiefe bis auf etwa 20 cm, bei Beetrosen bis 15 cm. Der ideale Schnittzeitpunkt ist gekommen, wenn die Forsythien blühen. Beim Schnitt können Sie vorzeitige Triebe bedenkenlos entfernen.

Einkaufstipps für Gartenrosen

Wir bieten wurzelnackte Pflanzen im zeitigen Frühjahr an. Sie sind die preiswerteste Angebotsform für Rosen und lohnen beim Einkauf großer Mengen. Schützen Sie die nackten Wurzeln immer vor direkter Sonne. Containerrosen werden in Kunststoffbehältnissen kultiviert. Sie können das ganze Jahr gepflanzt werden, auch wenn die Rosen in voller Blüte stehen.

Winterschutz für Rosenstämme
Rosenstämme sind in Regel ausreichend frostharte Gartengehölze, leiden aber an exponierten Stellen unter Trockenschäden durch Ostwinde. Packen Sie die Kronen deshalb mit Materialien wie Nadelreisig und Sackleinen ein, die Sie locker um die Äste binden.
Gräser vor Nässe schützen
Binden Sie die Halme von hohen Grasarten schopfartig zusammen, damit Fäulnis förderndes Regenwasser außen an den Horsten abläuft.
Darauf sollten Sie beim Einkauf achten
Wurzelnackte Gehölze sind preiswert. Schützen Sie die feinen Wurzeln aber unbedingt vor direkter Sonne und Trockenheit. Containergehölze sind zwar etwas teurer als Pflanzen mit nackter Wurzel, wachsen aber auch problemloser an. Ein hochwertiges Containergehölz zeichnet sich durch eine gute Durchwurzelung seines Ballens aus. Ballenware ist auf dem Feld einer Baumschule gewachsen. Der mitballierte Boden erleichtert das Anwachsen und schützt die Wurzeln vor Austrocknung. Der Ballen muss fest und prall sein.
Mandarin-Rose 'Nevada' - Rosa moyesii 'Nevada'
Kleinstrauchrose 'Schneeflocke' -R- - Rosa 'Schneeflocke' -R-
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Rosen richtig pflanzen – Anleitung und Tipps" beraten
Postleitzahl