Herbst-Chrysanthemen

Mit dem Herbst beginnt wieder die herrliche Zeit der Herbst-Chrysanthemen-Blüte. Damit der Blütenflor möglichst lange die Sinne erfreut, putzen Sie Verblühtes am besten umgehend aus. Wöchentliche Flüssigdüngergaben, die Sie mit dem Gießwasser ausbringen, verlängern ebenfalls den Blütenverlauf. Wichtig ist ein sonniges, trockenes Plätzchen für Ihre Chrysanthemen. Machen Sie sich die Mühe, Kübel und Kästen bei Dauerregen ins Trockene zu ziehen. Dann ist Ihnen eine attraktive Nachblüte bis weit in den November hinein sicher.
Garten Tagestipp 1 Oktober: Herbst-Chrysanthemen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Igel auf Gartenpirsch
Gern gesehen im Garten ist der Igel, der jetzt wieder allabendlich durch die Finsternis streift. Dabei ist der Fleischfresser auf der Suche nach Käfern, Engerlingen, Würmern, Asseln und auch Schnecken. Durchgehende Zäune und hohe Fundamente hindern den nützlichen Gast jedoch auf seinen Wanderungen und sollten deswegen vermieden werden. Vor allem ein strukturreicher Garten mit entsprechender Pflanzenvielfalt lockt die stacheligen Gartenhilfe.
Giftige Beeren
Die Beeren bestimmter Gehölze wie Efeu und Pfaffenhütchen weisen giftige Inhaltsstoffe auf. Wenn Sie mit der Schere alle Beeren, die sich in Griffnähe befinden, wegschneiden, brauchen Sie auf diese tollen Gartenpflanzen keinesfalls zu verzichten. Nutzen Sie den Rückschnitt gleichfalls als anschaulichen Naturunterricht, um Kinder über die Gefahr eines unbedachten Beerenverzehres aufzuklären.
Rosenkrankheiten vorbeugen
Vorbeugen ist besser als heilen, wählen Sie deshalb für Gartenrosen unbedingt einen rosengerechten Standort mit viel Sonne. An einer sonnigen, luftigen Lage kann das Rosenblatt nach einem Regenguß rasch abtrocknen. Auf trockenem Rosenlaub können sich lästige Pilzkrankheiten wie Sternrußtau und Mehltau nur sehr beschwerlich ausbreiten. Eine weitere Präventivmaßnahme ist die Wahl robuster Rosensorten. Achten Sie auf das ADR-Prädikat, das besonders robuste Rosensorten auszeichnet. Entsorgen Sie Schnittgut und von Pilzen befallenes Laub über den Hausmüll.
Tipi aus Weidenruten
Wer ein preiswertes Sommergartenhaus für Kinder sucht, sollte jetzt die Vorbereitungen für ein Tipi aus Weidenruten treffen. Ein Weidentipi kostet nicht viel und bringt Spaß. Sobald der Boden offen ist, stecken Sie etwa 2 cm dicke, 2 bis 3 m lange Weidenruten in die Erde. Pflanzen Sie dazu die Ruten in einen etwa 15 cm tiefen, kreisförmigen Graben ein. Lassen Sie die Erde um die Ruten in den ersten acht Wochen nach dem Pflanzen nicht austrocknen. Mit der steigenden Frühlingswärme setzt die Wurzelbildung ein und das Tipi ergrünt im Spitzenbereich.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Herbst-Chrysanthemen" beraten
Postleitzahl