Rhododendronzikade

Ein lästiger Plagegeist ist die Rhododendronzikade. Auffallend grünbraun gefärbte Tiere sitzen auf der Oberseite der Blätter. Die Zikaden stechen die Knospen an und übertragen dabei die Knospenfäule. Gelbtafeln werden oft empfohlen, bringen aber wenig. Besser sind das Auspflücken befallener Knospen und die Bekämpfung der Zikaden. Spritzungen sollten ab Mai bis Juli in den kühlen Morgenstunden, wenn die Zikaden noch relativ unbeweglich sind, erfolgen.
Garten Tagestipp 8 Mai: Rhododendronzikade

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Schutzmanschette für Bäume
Baumrinde ist empfindlicher als landläufig angenommen wird. Sie ist die weiche Haut der Bäume, die die wichtigen Versorgungsleitungen für Wasser und Nährstoffe umschließt. Baummanschetten schützen die Rinde gegen Wildverbiß und Verletzungen. Sie können sich entweder aus Maschendrahtzaun oder Bambusmatten selbst einen Schutz formen.
Futterplätze
Bei geschlossener Schneedecke und strengen Frösten ist die Futtersuche für Vögel sehr kräftezehrend. Gewähren Sie den gefiederten Gartenfreunden vor Nässe geschützte Futterplätze. Der beste Futterplatz bleibt unberührt, wenn viele Katzen im Garten streunen. Die aktive Winterhilfe danken ihnen die Piepmätze im Frühjahr mit einem biologischen Pflanzenschutz. Vogelarten wie Grasmücke, Meise und Haussperling füttern ihren Nachwuchs zum großen Teil mit Insekten, die sie auch von Gartenpflanzen absammeln. So jagen beispielsweise Meisen für ihre Brut mit Vorliebe Raupen.
Gräser zurückschneiden
Verschiedene Gräserarten reagieren positiv auf einen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Dies gilt vor allem für hochwachsende Ziergräser wie Pfeifengras, Zierhirse und Lampenputzergras. Schneiden Sie die winterbraunen Halme bis auf etwa 10 bis 20 cm über dem Boden zurück. Dies geht am einfachsten, indem Sie die Halmbündel mit einer Hand umgreifen und Sie mit einer Schere oder einer Sichel abschneiden. Ohne Schnitt bleiben dagegen Gräserarten wie Schwingel und Seggen.
Flechten sind kein Pilzbefall
Ein gelb-grünlicher Flechtenbelag auf älteren Ast- und Rindenpartien lässt Gehölze und Sträucher auf den ersten Blick krank erscheinen. Doch Flechten sind harmlos und schädigen die Pflanzen nicht. Ihre Anwesenheit ist vielmehr ein Beleg dafür, dass unsere Umwelt sauberer geworden ist. In den vergangenen Jahrzehnten hat der hohe Schwefelgehalt in der Luft Flechten fast vollständig zurückgedrängt. Jetzt können sie wieder aufatmen und sind zurückgekehrt.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Rhododendronzikade" beraten
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