Heckenpflege im Herbst

Immergrüne Hecken sollten im Herbst einen letzten Schönheitsschnitt erhalten, damit sie sich während der langen Winterphase von ihrer besten Seite zeigen können. Entfernen Sie zunächst abgestorbene Triebe aus den Heckenwällen. Überlange Triebausreißer, die ihre Spitzen vorwitzig aus den Heckenwällen recken, können Sie mit der Heckenschere zur Ordnung rufen. Vermeiden Sie aber harte Schnitteingriffe, da die Gehölze Wunden jetzt nicht mehr verschließen können und Väterchen Frost Tür und Tor offen stünde. Lassen Sie aus hygienischen Gründen keine Schnittabfälle über Winter in den Hecken liegen.
Garten Tagestipp 12 September: Heckenpflege im Herbst
Allergien vorbeugen
Für pollensensible Gartenfreunde bringt der Lenz nicht nur Freude. Bei entsprechend milder Witterung können Allergiker bereits ab Februar unter dem Flug von Weiden-, Erlen- oder Haselnusspollen leiden. Die direkte Folge sind allergische Reaktionen, etwa Heuschnupfen. Alle, die empfindlich auf bestimmte Pollen reagieren, sollten während dieser Zeit auf Gartenarbeiten verzichten. Achten Sie zudem bei der Pflanzenauswahl darauf, Allergieauslöser nicht in Ihr direktes Gartenumfeld zu pflanzen.
Frühling im Haus

Wer Blütenfarbe in die dunklen Wintertage bringen möchte, kann sich mit Blütenzweigen von bestimmten Gehölzen einen Vorgeschmack auf den  Frühling ins Haus holen. Geeignet sind beispielweise Zweigen von Japanischen Zierkirschen, Birnen, Äpfeln und Forsythien. Wichtig ist die fortlaufende Pflege der wertvollen Blütentriebe. Klopfen Sie die Stielenden mit einem Hammer leicht platt, damit die Leitungsbahnen möglich viel Wasser aufnehmen können. Schneiden Sie die Zweige so oft wie möglich, mindestens jedoch wöchentlich neu und leicht schräg an.

Wacholder 'Dierks Goldpfitzer' - Juniperus media 'Dierks Goldpfitzer'
Pflaumenblättriger Weißdorn - Crataegus prunifolia
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Heckenpflege im Herbst" beraten
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