Flüssig- oder Langzeitdünger?

Langzeitdünger (Depotdünger) sind Nährstoff-"Vorratskammern", die ihren Inhalt Pflanzen sommerlang zur Verfügung stellen. Die Düngerkörner umgibt eine halbdurchlässige Harzhülle. Dank dieser Hülle geben die Körner die in ihnen enthaltenen Nährstoffe temperaturabhängig ab. Die Gefahr einer Auswaschung oder Überdosierung ist bei richtiger Handhabung praktisch ausgeschlossen. Bei höheren Bodentemperaturen werden mehr, bei niedrigen Temperaturen weniger bis keine Nährsalze freigesetzt. Reicht dies nicht, löschen Flüssigdünger als Dünger-Feuerwehr schwelenden Nährstoffmangel. Sie können mit dem Gießwasser ausgebracht werden.
Garten Tagestipp 21 August: Flüssig- oder Langzeitdünger?
Späte Rasensaat
Im September können Sie immer noch Rasen aussäen. Gleichmäßige Feuchte und milde Witterung sorgen für ein gutes Auflaufen der Saat. Falls durch Frühfröste Kahlstellen entstehen sollten, können diese im nächsten Frühjahr nachgesät und damit geschlossen werden.
Pfingstrosen jetzt pflanzen
Stauden-Pfingstrosen (Paeonia-Lactiflora-Hybriden, Paeonia officinalis) dürfen nicht zu tief gepflanzt werden. Hier werden die meisten Fehler gemacht. Die fleischigen Wurzeln sollten nur 1 bis 2 cm hoch mit Erde bedeckt sein. Zu tief gepflanzte Exemplare sind blühfaul oder blühen überhaupt nicht. Mit den Jahren können aber auch korrekt gepflanzte Päonien in ihrer Blühkraft nachlassen, weil sich beispielsweise durch Mulchen zuviel Erde auf den Wurzeln angehäuft hat. Dann hilft es, sie zu verpflanzen.
Feld-Ulme - Ulmus minor
Seidenbaum - Albizia julibrissin
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Flüssig- oder Langzeitdünger?" beraten
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