Winterharte Kübelpflanzen: Welche Pflanzen eignen sich am besten?

Pflanzen in Kübel, Trögen, Ampeln oder größeren Balkonkästen sind ein mobiler Schmuck für Terrasse und Balkon. Wenn Sie dafür frostharte Gehölze verwenden, bleibt ihnen das aufwendige Einräumen der Gewächse erspart.
 
Kübelform: Als optimale Kübelform hat sich für viele Pflanzen der hohe, langgezogene Zylinder erwiesen. Für flach wurzelnde Arten kommen auch oben breitere Kübelformen, die leicht zu wässern sind, in Frage. Denken Sie bei der Entscheidung für einen bauchigen Kübel daran, dass ein späteres Umtopfen schwierig werden könnte. GartenBaumschulen bieten auch Gefäße aus Acryl und Faserverbundstoffen an, die eine hochwertige Optik in verschiedenen Farben mit hoher Standsicherheit, guter Frosthärte und geringem Gewicht verbinden.
 
Kübelerden: Kübelpflanzen bleiben in der Regel mindestens zwei bis drei Jahre in ihren Gefäßen. Die Pflanzerde muss deshalb den Wurzeln ausreichend Luft und Nährstoffe zur Verfügung stellen. Am besten verwenden Sie zum Topfen eine spezielle Kübelerde wie sie in GartenBaumschulen angeboten werden. Verwenden Sie keine Gartenerde! Deren Lehm- oder Tonanteile wandern im Kübel rasch nach unten und verstopfen die Abzugslöcher.

Kirschlorbeer im Kübel
Buchsbaum mit Frost

Eintopfen: Entscheidend für den Kübelerfolg ist ein einwandfreier Wasserabfluß. Staunässe ist der Feind vieler Pflanzenwurzeln. Sie setzt in kürzester Zeit den wichtigen Feinwurzeln böse zu und macht Luft liebenden Bodenorganismen den Garaus. Die Folge ist Wurzelfäulnis. Eine kräftige Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton kommt deshalb auf den Kübelboden. Darüber legen Sie ein wasserdurchlässiges Vlies, dann füllen Sie die eigentliche Kübelerde ein. Das Vlies trennt Erde und Drainageschicht und verhindert so, dass eingeschwemmte Erdbestandteile den Weg des ablaufenden Wassers blockieren. Außerdem verhindern sie das Einwandern von Ameisen, Asseln und anderen Schädlingen.
 
Frostschutz: Frostharte Kübelgehölze können mit Hilfe bestimmter Schutzmaßnahmen im Freien überwintern. Ein Schutzmantel rund um die Kübel sorgt dafür, dass die Wurzeln nicht schockartig ein- und damit erfrieren. Diese etwa zehn Zentimeter starke, trocken bleibende Isolierschicht erschwert dem Frost das schnelle Durchdringen der Kübelwand und ermöglicht ein langsames, wurzel- und gefäßschonendes Einfrieren. Am meisten leiden Kübelgehölze im Winter unter Temperaturschwankungen. Vor allem, wenn auf sonnige Wintertage frostige Nächte folgen, kann es zu elementaren Schäden kommen. Stellen Sie die Kübel dicht an dicht absonnig auf, damit Wintersonne ihre oberirdischen Triebe nicht aktivieren kann.

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