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Bäume richtig pflanzen

04-06 Bäume richtig pflanzenHeben Sie eine Pflanzgrube aus, die mindestens doppelt so groß ist wie der Raum, den die Wurzel bzw. der Ballen des neu zu pflanzenden Baumes einnimmt. Wenn Sie einen wurzelnackten Baum ohne Erdballen pflanzen, schlagen Sie zuerst einen kräftigen Pfahl in der Mitte des Pflanzloches ein. Binden Sie den jungen Baum an dem Pfahl fest, damit er für die ersten Standjahre ausreichend verankert ist. Der Baumstamm wird idealerweise mit Kokosstricken am Pfahl fixiert. Gießrand anlegen und nach dem Setzen kräftig anwässern, fertig!

Magnolien

04-05 MagnolienFür jeden Garten gibt es passende Magnolienarten. Zum Beispiel die Großblumigen Stern-Magnolien (Magnolia loebneri-Sorten), die im Frühjahr mit weißen oder rosafarbenen Blütensternen den Garten zum Funkeln bringen. Sortenauswahl: ‘Leonard Messel’ (rosa, innen weißlich), ‘Merrill’ (weiß). Ebenfalls für begrenzte Gärten und Terrassen geeignet ist die Gefüllte Stern-Magnolie (Magnolia stellata ‘Royal Star’), ein fantastischer, reinweißer Frühjahrsblüher. Die frühe Blüte ist spätfrostgefährdet, ein Gemüsevlies schützt die fragilen Blütenkunstwerke in Eisnächten.

Kätzchen-Weide

04-04 Rückschnitt KätzchenweideDie Hängende Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) gilt als klassischer Frühlingsbote, der mit seinen stark herabfallenden Trieben sofort auffällt. Die goldgelben Kätzchen erfreuen Mensch und Insekt gleichermaßen. Das Gehölz liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Es passt in den Hausgarten und kommt auch auf Sandböden zurecht. Ein kräftiger Rückschnitt nach der Blüte bei guter Nährstoffversorgung sichert den nächstjährigen Kätzchen-Besatz.

Kübel- und Balkongarten

04-03 BalkongartenAchten Sie darauf, dass Sie Ihre Balkonkästen sicher befestigen. Ziehen Sie die Schrauben der Kastenhalterungen sicherheitshalber in regelmäßigen Abständen noch einmal nach. In der Regel muss man Kübelpflanzen nach zwei, spätestens jedoch nach drei Jahren umtopfen. Die Wurzeln haben nach diesem Zeitraum die Pflanzerde bis in alle Bereiche durchwurzelt, auch Hohlräume für die notwendige Bodenluft sind durch das Wurzelwachstum verlorengegangen. Langzeitdünger und ein größeres Gefäß wirken wie eine Frischzellenkur.

Fruchtwechsel im Gemüsegarten

04-02 Fruchtwechsel im GemüsegartenDamit Ihr Garten fruchtbar und damit eine ergiebige Vitaminquelle bleibt, sollten Sie auf den Fruchtwechsel achten. Im 1. Jahr sorgt eine Gründüngung, beispielsweise mit Bienenfreund (Phacelia), für eine Bodenverbesserung. Im 2. Jahr erfolgt der erste Anbau mit Gemüsearten, die einen hohen Nährstoffbedarf haben (Starkzehrer z.B. Kohlgewächse). Im 3. Jahr sind Mittelzehrer an der Reihe, etwa Pflücksalate oder Stangenbohnen. Im 4. Jahr schließen Schwachzehrer wie Petersilie den Kreislauf, der dann wieder von vorne beginnen kann.

Partner im Gemüsegarten

04-01 Partner im GemüsegartenAchten Sie bei der Anlage eines Gemüsegartens auf Mischkultur und Fruchtwechsel. Der richtige Gemüsemix führt zu höheren Erträgen, da sich bestimmte Pflanzen gegenseitig positiv beeinflussen können. Unzählige Gemüse-Kombinationen sind möglich, sie alle aufzuzählen jedoch unmöglich. Konzentrieren wir uns deshalb lieber auf die unverträglichen Partnerschaften. Vermeiden sollten Sie auf jeden Fall Bohnen zusammen mit Tomaten, Erbsen zusammen mit Zwiebeln, Gurken zusammen mit Kohl, Möhren zusammen mit Rote Rüben und Tomaten zusammen mit Kartoffeln.

Kräuselkrankheit bei Pfirsich

03-31 Kräuselkrankheit PfirsichDas Schadbild für die Kräuselkrankheit ist unverkennbar: Auf den Pfirsichblättern erscheinen rote, blasenartige Verformungen, die später von einem reifartigen Belag überzogen sind. Ein Einsatz von Spritzmitteln ist nur vor dem Austrieb sinnvoll. Die Spritzungen müssen im Turnus von sieben bis zehn Tagen mehrmals wiederholt werden. Bei sichtbarem Befall ist keine eindämmende Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel mehr möglich. Entfernen Sie befallene Blätter und Triebspitzen. Der Baum treibt dann wieder aus. Wählen Sie weniger anfällige Sorten für Neupflanzungen.

Nützlinge contra Blattläuse

03-30 Nützlinge contra BlattläuseMit dem steigenden Wärmeangebot  werden auch lästige Blattläuse aktiv. Nützlinge sind im Kampf gegen die Pflagegeister Ihre umweltfreundlichste Waffe. Eine Larve des Marienkäfers beispielsweise vertilgt während ihrer etwa dreiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt bis zu 600 Blatt- und Schildläuse. Die Larven der Schwebfliegen sind ebenfalls gefräßig und vertilgen während ihrer kurzen, etwa zweiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt 400 bis 800 Blattläuse.

Sommerblumen aussäen

03-29 Sommerblumen aussäenWenn Sie jetzt Ihre Aussaaten für kälteempfindliche Sommerblumen vorbereiten, können Sie ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, mit gut belaubten Jungpflanzen in die neue Blütensaison starten. Das brauchen Sie für den Blühvorsprung: Saat, Aussaatgefäße, Wasserzerstäuber, ein Brett zum Andrücken der Erde und Etiketten. Füllen Sie die Schale mit Aussaaterde. Säen Sie direkt aus der Tüte. Mit Erde abdecken und mit einem Brett leicht andrücken. Etikettieren und mit dem Zerstäuber besprühen. Stellen Sie die Saat in einem hellen Raum bei 15° C auf.

Klettergehölze pflanzen

03-28 Klettergehölze pflanzenDas richtige Pflanzen von Kletterpflanzen ist entscheidend für die spätere Entwicklung der Kletterkünstler. Heben Sie das Pflanzloch mit ausreichendem Abstand von der Wand aus. Achten Sie darauf, dass die Pflanzstelle nicht von einem Dachvorsprung überdeckt ist. Regenwasser sollte die Pflanzen immer erreichen können. Stellen Sie die Ballen leicht schräg zur Wand ins Pflanzloch. Pflanzen Sie Kletterpflanzen so tief, wie sie im Topf gestanden haben. Eine Ausnahme von dieser Regel gilt für Clematis, die etwa eine Handbreit tiefer gesetzt werden, damit sie sich bodennah verzweigen können.