Stauden zurückschneiden

Sobald es die Witterung erlaubt, sollten Sie Ihre Stauden zurückschneiden und ausputzen. Bei vielen Arten können Sie die Triebe ohne Schere einfach ausbrechen. Andere sind zäher und werden möglichst erdnah abgeschnitten. Schieben Sie diese Arbeit nicht zu lange hinaus, denn der Austrieb vieler Stauden vollzieht sich mitunter explosionsartig. In den neuen Jungtrieben lassen sich dürre Triebreste aus dem letzten Jahr dann nicht mehr so leicht ohne Beschädigung entfernt werden.

Garten Tagestipp 16 Februar: Stauden zurückschneiden

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Stauden teilen

Der Vorfrühling ist die richtige Zeit, um ältere Gartenstauden zu teilen. Graben Sie die Horste mit einer Grabegabel aus und teilen Sie sie mit dem Spaten. Folgende Stauden vergreisen rasch und sollten nach zwei bis drei Jahren geteilt werden: Bunte Margeriten, Mädchenauge, Federnelken, Hornveilchen. Eine Teilung im 4. Jahr empfiehlt sich für Alpen- und Frühsommer-Astern, Purpurglöckchen, Lupinen, Brennende Liebe. Erst nach 10 Jahren sind Rittersporn, Bart-Iris, Pfingstrose, Tränendes Herz und Trollblume teilungsreif.

Staudenschnitt
Wer Stauden im Herbst zurückschneidet, bringt sich um winterliche Raureifschönheiten. Schonen Sie Ihre Staudenhorste und nehmen Sie grundsätzlich erst im Frühjahr die oberirdischen Triebe zurück.
Stauden richtig pflanzen
Fast alle Stauden werden in Kunststofftöpfen angeboten, die eine Pflanzung rund ums Jahr ermöglichen. Halten Sie vor dem Pflanzen die Töpfe etwa eine halbe Minute unter Wasser, damit sich die Ballen noch einmal richtig vollsaugen können. Dann entfernen Sie die Kunststofftöpfe. Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so groß sein wie der Ballen. Brechen Sie den Wurzelfilz der Ballen auf und pflanzen Sie die Stauden so tief wie sie im Topf gestanden haben. Zum Abschluss gründlich anwässern.
Klettergehölze pflanzen

Das richtige Pflanzen von Kletterpflanzen ist entscheidend für die spätere Entwicklung der Kletterkünstler. Heben Sie das Pflanzloch mit ausreichendem Abstand von der Wand aus. Achten Sie darauf, dass die Pflanzstelle nicht von einem Dachvorsprung überdeckt ist. Regenwasser sollte die Pflanzen immer erreichen können. Stellen Sie die Ballen leicht schräg zur Wand ins Pflanzloch. Pflanzen Sie Kletterpflanzen so tief, wie sie im Topf gestanden haben. Eine Ausnahme von dieser Regel gilt für Clematis, die etwa eine Handbreit tiefer gesetzt werden, damit sie sich bodennah verzweigen können.

Blumenzwiebel für Balkonkästen
Mit Blumenzwiebeln können Sie den nächsten Frühling auch in Töpfe, Kästen und Kübel pflanzen. Pflanzen Sie nur trockene, feste Zwiebeln. Achten Sie auf große Wasserabzugslöcher. Legen Sie eine 2 cm starke Drainageschicht aus Blähton auf den Kastenboden. Blumenzwiebeln wie Tulpen und Narzissen werden  - wie im Garten - mit der Zwiebelspitze nach oben und gleichmäßig verteilt gesteckt. Zwischen die größeren Zwiebeln können Sie auch noch Zwiebeln von Krokussen und Schneeglöckchen verteilen.
Fächer-Ahorn 'Skeeters Broom' - Acer palmatum 'Skeeters Broom'
Zwerg-Sumpf-Eiche 'Swamp Pygmy' - Quercus palustris 'Swamp Pygmy'
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