Stauden teilen

Der Vorfrühling ist die richtige Zeit, um ältere Gartenstauden zu teilen. Graben Sie die Horste mit einer Grabegabel aus und teilen Sie sie mit dem Spaten. Folgende Stauden vergreisen rasch und sollten nach zwei bis drei Jahren geteilt werden: Bunte Margeriten, Mädchenauge, Federnelken, Hornveilchen. Eine Teilung im 4. Jahr empfiehlt sich für Alpen- und Frühsommer-Astern, Purpurglöckchen, Lupinen, Brennende Liebe. Erst nach 10 Jahren sind Rittersporn, Bart-Iris, Pfingstrose, Tränendes Herz und Trollblume teilungsreif.

Garten Tagestipp 20 Februar: Stauden teilen

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Hosta teilen

Funkien (Hosta) sind langlebige Blattschmuckstauden, deren Horste Jahr für Jahr an Volumen zunehmen. Stimmen Nährstoffversorgung und die Bodenfeuchtigkeit, erreichen die Horste nach wenigen Jahre gewaltige Ausmaße. Dicke Hosta-Büsche lassen sich einfach durch Teilen vermehren und damit verkleinern. Zerlegen Sie jetzt mit der Grabegabel oder einem scharfen Spaten die Wurzelballen in bewurzelte Teilstücke. Pflanzen Sie die neuen Teilstücke sofort wieder ein. Achten Sie bei den Jungpflanzen auf Schnecken, die sich gerne an Funkien laben.

Iris teilen und vermehren
Bart-Iris und ihre vielen Sorten sind üppige Sommerblüher für vollsonnige Lagen. Sie sind genügsam und kommen mit wenig Wasser aus. Ende Juli können Sie sie teilen. Vor allem ältere Pflanzenstöcke neigen in der Mitte ihrer Horste zum Verkahlen. Der Grund dafür ist einleuchtend: Als vitale Rhizompflanzen wachsen Iristriebe über die Endknospen der unterirdischen Triebe ständig in die Breite. Damit die Blühwilligkeit wieder stimuliert wird, nimmt man die Rhizome alle fünf bis sechs Jahre aus der Erde, teilt sie und pflanzt sie neu ein.
Verblühte Staudenhorste teilen
Im Frühling blühende Stauden wie Gemswurz (Doronicum), Silberwurz (Dryas), Steinsame (Buglossoides) oder Sumpfdotterblume (Caltha) können Sie nach der Blüte teilen. Je früher, desto besser. Dann haben die frischen Ableger ausreichend Zeit, die Restwärme im Boden zu nutzen und vor dem nächsten Winter gut einzuwurzeln. Lockern Sie die Pflanzstelle vor der Neupflanzung gründlich und entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter mit der Grabegabel.
Stauden zurückschneiden

Sobald es die Witterung erlaubt, sollten Sie Ihre Stauden zurückschneiden und ausputzen. Bei vielen Arten können Sie die Triebe ohne Schere einfach ausbrechen. Andere sind zäher und werden möglichst erdnah abgeschnitten. Schieben Sie diese Arbeit nicht zu lange hinaus, denn der Austrieb vieler Stauden vollzieht sich mitunter explosionsartig. In den neuen Jungtrieben lassen sich dürre Triebreste aus dem letzten Jahr dann nicht mehr so leicht ohne Beschädigung entfernt werden.

Stachelbeer-Mehltau

Der Amerikanische Stachelbeer-Mehltau ist eine lästige Pilzkrankheit, vor der auch robuste Sorten nicht ganz gefeit sind. Natürlich sind die neuen Sorten wesentlich unanfälliger als die alten Auslesen. Wichtig für eine gute Entwicklung ist aber bei ihnen ein sonniger Standort, damit nasses Laub rasch abtrocknen kann. Lichten Sie die Pflanzen im Winter gut aus, damit die Pflanzen zu einem kräftigen Neuaustrieb stimuliert werden.

Teichpflege
Wenn sich im Sommer das Wasser im Teich erwärmt, können Algen den Wasserspaß beeinträchtigen. Es gibt zwar viele Präparate zur Algenbekämpfung, trotzdem ist das Abfischen der Fadenalgen mit einem Netz immer noch die schnellste und vor allem umweltverträglichste Methode.
Higan-Kirsche, Frühlings-Kirsche - Prunus subhirtella
Orangenblume 'Aztec Pearl' - Choisya 'Aztec Pearl'
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