Stauden richtig pflanzen

Fast alle Stauden werden in Kunststofftöpfen angeboten, die eine Pflanzung rund ums Jahr ermöglichen. Halten Sie vor dem Pflanzen die Töpfe etwa eine halbe Minute unter Wasser, damit sich die Ballen noch einmal richtig vollsaugen können. Dann entfernen Sie die Kunststofftöpfe. Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so groß sein wie der Ballen. Brechen Sie den Wurzelfilz der Ballen auf und pflanzen Sie die Stauden so tief wie sie im Topf gestanden haben. Zum Abschluss gründlich anwässern.
Garten Tagestipp 8 Oktober: Stauden richtig pflanzen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


So beugen Sie der Ahorn-Welke vor
Japan-Ahorne lieben einen gleichmäßig feuchten, jedoch niemals staunassen Standort. Ein Zuviel an Wasser fördert die Welke. Pflanzen Sie japanische Ahorne am besten auf einem kleinen Hügel, so dass überschüssiges Wasser immer schnell von den Wurzeln weglaufen kann. Entfernen Sie beim Schnitt der Ahorne dünne, schwache Triebe, die den Strauch anfälliger für Krankheiten machen.
Mäuse abwehren
Mäuse können zu lästigen Hausbesuchern werden, die,  via Terrasse,  gerne warme Wohnungen aufsuchen und sich an Küchenvorräten zu schaffen machen. Im Garten verursachen besonders Wühlmäuse durch Wurzelfraß während des Winters mitunter große Schäden. Wer unter Wühlmäusen im Garten leidet, sollte deshalb bereits im Herbst den gefräßigen Nagern mit Fallen und Ködern zu Leibe zu rücken.
Topfrand lassen
Wählen Sie für Ihre Pflanzen ausreichend große Kübel, in denen sich die Wurzeln frei und ohne Krümmungen entfalten können. Ideal ist ein Abstand von etwa zehn Zentimetern zwischen der Gefäßwand und den Wurzeln bzw. Ballen von Containergehölzen. Der frisch bepflanzte Kübel wird ausgiebig gewässert. Wenn die Erde sich danach gesetzt hat, sollte ein etwa drei bis fünf Zentimeter hoher Gießrand verbleiben.
Nacktschnecken - ein Dauer-Gartenärgernis
Maßlos ist ihr Appetit auf alles Krautige, vor allem nachts und bei Regenwetter. Damit Ihnen der Kahlfraß erspart bleibt, können Sie vorbeugend einen Schneckenzaun um das Beet errichten. Fördern Sie die natürlichen Feinde der Schnecken, wie Igel, Frösche, Vögel und Spitzmäuse. Halten Sie Ihren Rasen kurz und legen Sie ein Vlies über alle Gemüsejungpflanzen. Streifen aus Asche oder Sägemehl sind allerdings wenig hilfreich, da die heute verbreitete Spanische Wegschnecke, im Gegensatz zu früher bekannten Schneckenarten, auch diese Barrieren locker überwindet. Ansonsten bleibt nur das Absammeln von Hand und das Ausstreuen von Schneckenkorn.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Stauden richtig pflanzen" beraten
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