Standortwahl für Stauden

Ein Staudenbeet bietet rund ums Jahr Freude. Von den ersten Frühlingsblühern wie Gemswurz bis zu den Herbst-Astern gibt es immer etwas zu bewundern. Achten Sie bei der Anlage aber nicht nur auf die richtige Farbmischung und Blütenzeitstaffelung, sondern auch auf einen artgerechten Standplatz. Es ist ein großer Unterschied ob Sie beispielsweise eine Sonnen- oder Schattenstaude pflanzen, ob Ihr Boden trocken oder feucht, leicht oder schwer ist. Nur an ihrem Lieblingsstandort wird sich eine Staude gesund und prächtig entwickeln.
Garten Tagestipp 25 Februar: Standortwahl für Stauden

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Dahlien und Gladiolen überwintern
Langsam wird es Zeit, an das frostfreie Überwintern der Dahlien- und Gladiolengewächse zu denken. Nach den ersten Nachtfrösten, also in einigen Regionen bereits gegen Mitte Oktober, sollten die Knollen sorgfältig, am besten mit einer Grabegabel, aus der Erde geholt werden. Lassen Sie die Knollen etwas abtrocknen. Danach können Sie sie an einer frostfreien Stelle im Keller einlagern. Während des Winters sollten Sie regelmäßig die Knollenfeuchte überprüfen. Eventuell müssen die Knollen leicht gegossen werden.
Einjährige Sommerblumen aussäen
Einjährige Pflanzen schließen den Kreislauf vom Keimen bis zum Blühen und Fruchten innerhalb einer Vegetationsperiode. Viele Sommerblumen werden in Schalen und Torftöpfen im Haus geschützt ausgesät, um eine frühe Blüte zu erzielen. Säen Sie die Saat direkt aus der Tüte aus. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand der Saatkörner, damit diese nicht zu dicht liegen und sich gegenseitig bedrängen. Sobald die Sämlinge ausreichend groß sind, müssen die jungen Pflänzchen in größere Töpfe umgetopft werden.
Verblühtes aus Blumenzwiebeln entfernen
Langsam geht die Blütenpracht der vielen Frühlingsblumen zu Ende. Der farbenreiche, erste Blütenhöhepunkt im Garten ist dann nur noch eine hübsche Erinnerung. Wenn die Blütenpracht verklungen ist, sollten möglichst rasch Verblühtes zwischen dem Zwiebellaub entfernen. Entfernen Sie die Blüten komplett mit Stiel und entsorgen Sie sie auf dem Kompost. Lassen Sie aber das Zwiebellaub unbedingt stehen. In ihm sind viele wertvolle Reservestoffe gelagert, die die Zwiebelblumen für die nächstjährige Blütenfülle benötigen.
Sommerschnitt für Kletterpflanzen
Mit Hilfe eines Sommerschnitts können Sie den Elan der meisten Kletterpflanzen nicht nur zügeln, sondern zudem in eine größere Blütenfülle ummünzen. Schneiden Sie dazu zunächst die Seitentriebe etwa um die Hälfte zurück. Dadurch verzweigen sie sich stärker und setzen mehr Blüten an. Meistens schließen Blüten Kurztriebe ab. Je mehr Triebenden eine Kletterpflanze also hat, desto mehr Blüten bildet sie aus. Entspitzen Sie Langtriebe und führen Sie sie möglichst waagerecht. Dann kommt es zu einem Saftstau innerhalb der Triebe und in der Folge zu einer verstärkten Ausbildung von blütenreichem Seitenholz.
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