Standortwahl für Stauden

Ein Staudenbeet bietet rund ums Jahr Freude. Von den ersten Frühlingsblühern wie Gemswurz bis zu den Herbst-Astern gibt es immer etwas zu bewundern. Achten Sie bei der Anlage aber nicht nur auf die richtige Farbmischung und Blütenzeitstaffelung, sondern auch auf einen artgerechten Standplatz. Es ist ein großer Unterschied ob Sie beispielsweise eine Sonnen- oder Schattenstaude pflanzen, ob Ihr Boden trocken oder feucht, leicht oder schwer ist. Nur an ihrem Lieblingsstandort wird sich eine Staude gesund und prächtig entwickeln.

Garten Tagestipp 25 Februar: Standortwahl für Stauden

Folgende Garten-Themen könnten Sie auch interessieren:

Stauden pflanzen: Wann und wie geht's am besten?

Stauden pflanzen: Wann und wie geht's am besten?

Neugepflanzte Stauden kontrollieren

Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen, ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfrösten durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann, lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die Gewächse ausreichend angewässert werden.

Stauden teilen

Der Vorfrühling ist die richtige Zeit, um ältere Gartenstauden zu teilen. Graben Sie die Horste mit einer Grabegabel aus und teilen Sie sie mit dem Spaten. Folgende Stauden vergreisen rasch und sollten nach zwei bis drei Jahren geteilt werden: Bunte Margeriten, Mädchenauge, Federnelken, Hornveilchen. Eine Teilung im 4. Jahr empfiehlt sich für Alpen- und Frühsommer-Astern, Purpurglöckchen, Lupinen, Brennende Liebe. Erst nach 10 Jahren sind Rittersporn, Bart-Iris, Pfingstrose, Tränendes Herz und Trollblume teilungsreif.

Stauden zurückschneiden

Sobald es die Witterung erlaubt, sollten Sie Ihre Stauden zurückschneiden und ausputzen. Bei vielen Arten können Sie die Triebe ohne Schere einfach ausbrechen. Andere sind zäher und werden möglichst erdnah abgeschnitten. Schieben Sie diese Arbeit nicht zu lange hinaus, denn der Austrieb vieler Stauden vollzieht sich mitunter explosionsartig. In den neuen Jungtrieben lassen sich dürre Triebreste aus dem letzten Jahr dann nicht mehr so leicht ohne Beschädigung entfernt werden.

Frühlingsblüher gruppenweise pflanzen

Mit den ersten Zwiebelblumen erblüht das Frühjahr farbenfroh. Noch ist die graue Wintertristesse nicht ganz vertrieben, aber mit dem steigenden Wärmeangebot erwachen die ersten Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen und Krokusse. Damit der erste Frühlingsgruß nicht untergeht, sollten Sie die bekannten Frühlingszwiebeln immer in mehr oder mehr weniger große Tuffs gruppenweise pflanzen. So kommen die Blütengeschöpfe ideal zur Geltung. Auch in der freien Natur stehen sie niemals alleine.

Blumensamen selber ernten
Mit der Saatreife der Pflanzen lässt sich nicht nur Zierde, sondern auch Nutzen einfach und vorteilhaft verbinden. Sommerblumen wie beispielsweise Ringelblume, Jungfer im Grünen oder Cosmeen versamen sich so leicht im Garten, dass sich eine eigene Saaternte lohnt.
Birkenblättriger Spierstrauch 'Tor Gold' - Spiraea betulifolia 'Tor Gold'
Schwarz-Kiefer 'Spielberg' - Pinus nigra 'Spielberg'
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Standortwahl für Stauden" beraten
Postleitzahl