Rosen und Stauden

Rosen und sonnenliebende Stauden bieten unzählige Verwendungsmöglichkeiten. Geeignet sind beispielsweise niedrige Stauden wie Frauenmantel, Katzenminze, Glockenblumen und Lavendel zur Unterpflanzung von Edel- und Strauchrosen. Hinter Beetrosen ragen gerne imposante Rittersporne mit ihren mächtigen Blütenlanzen empor. Zu Wildrosen passen Gräser aller Art. Wenn die Stauden die Rosen zu sehr bedrängen, sorgen Schere und Spaten für Ordnung.
Garten Tagestipp 9 Juni: Rosen und Stauden

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Gartenboden nicht umgraben
Um das Bodenleben zu fördern, macht das traditionelle Umgraben des Gartenbodens mit dem Spaten keinen Sinn. Das Lockern der wertvollen Vegetationsschicht der Erde mit einer Grabegabel reicht völlig aus. Wer dennoch aus alter Gewohnheit zum Spaten greifen möchte, sollte nur flach umgraben.
Magnolien
Für jeden Garten gibt es passende Magnolienarten. Zum Beispiel die Großblumigen Stern-Magnolien (Magnolia loebneri-Sorten), die im Frühjahr mit weißen oder rosafarbenen Blütensternen den Garten zum Funkeln bringen. Sortenauswahl: 'Leonard Messel' (rosa, innen weißlich), 'Merrill' (weiß). Ebenfalls für begrenzte Gärten und Terrassen geeignet ist die Gefüllte Stern-Magnolie (Magnolia stellata 'Royal Star'), ein fantastischer, reinweißer Frühjahrsblüher. Die frühe Blüte ist spätfrostgefährdet, ein Gemüsevlies schützt die fragilen Blütenkunstwerke in Eisnächten.
Sommerblumen direkt aussäen
Viele Sommerblumen können Sie ohne aufwändige Vorkultur im Glashaus oder in der Wohnung direkt ins Freiland aussäen. Entwartungsgemäß blühen Direktaussaaten später als vorgetriebene Pflanzen. Geeignet für die Direktsaat sind Schnellkeimer wie Ringelblumen, Schleifenblumen, Bienenfreund und Schleierkraut.  Schnittblumen säen Sie in Reihen aus, die sich besser pflegen lassen. Blumenwiesenmischungen können Sie breitwürfig ausbringen.
Rückschnitt öfterblühender Gartenrosen
Öfterblühende Gartenrosen wie Edel-, Beet- und Zwergrosen blühen an den diesjährigen Trieben. Sie blühen nach einem mutigen Rückschnitt noch schöner. Schneiden Sie die Triebe bis auf vier bis fünf gut ausgebildete Knospen zurück. Bei Edelrosen bedeutet dies eine Schnitttiefe bis auf etwa 20 cm, bei Beetrosen bis 15 cm. Der ideale Schnittzeitpunkt ist gekommen, wenn die Forsythien blühen. Beim Schnitt können Sie vorzeitige Triebe bedenkenlos entfernen.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Rosen und Stauden" beraten
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