Rose und Clematis

Die Königin der Blumen und die Königin der Kletterpflanzen sind ein edles Paar, das immer mehr Anhänger findet. Damit die wuchsfreudige Clematis der Rose nicht zu sehr auf den Pelz rückt, empfiehlt sich die Kombination einer bereits etablierten, mindestens drei Jahre alten Rose mit einer jungen Clematis. Zur Not sorgt die Schere für Ordnung und schafft das notwendige Gleichgewicht.
Garten Tagestipp 22 Juni: Rose und Clematis
Schnitt der Rispen- und Schneeball-Hortensien

Im Gegensatz zu den Bauern-Hortensien bilden die Rispen- und Schneeball-Hortensien ihre Blütenanlagen an den in diesem Jahr heranwachsenden Trieben aus. Schneiden deshalb die letztjährigen Triebe radikal bis auf kurze Stummel zurück. Der Schnitt stimuliert die Pflanze zur Bildung vieler neuer Triebe, die ab dem Sommer mit einem Blütenstand abschließen. Nach Polarwintern mit entsprechenden Frostschäden können Sie die Sträucher auch bis ins alte Holz zurücknehmen, damit die geschädigten Pflanzen sich komplett neu aufbauen können.

Binden statt schneiden
Steil nach oben wachsende Kletterrosen bilden nur wenige Blütenknospen tragende Seitentriebe aus. Sie blühen deshalb erst in 2 bis 3 m Höhe. Je waagerechter Sie hingegen einen Trieb führen, desto mehr blütenreiche Seitentriebe setzt er an, ähnlich wie beim Spalierobstbaum. Binden Sie deshalb die langen Rosentriebe gleich von Anfang an immer wieder in die Waagerechte oder möglichst schräg. Durch das Pflanzen einer Kletterrose unter eine Fensterbank und nicht zwischen zwei Fenster blockieren Sie z.B. automatisch den direkten Aufstieg.
Silberglöckchen 'Caramel' - Heuchera villosa 'Caramel'
Strauchrose 'Maigold' - Rosa 'Maigold'
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Rose und Clematis" beraten
Postleitzahl