Rose und Clematis

Die Königin der Blumen und die Königin der Kletterpflanzen sind ein edles Paar, das immer mehr Anhänger findet. Damit die wuchsfreudige Clematis der Rose nicht zu sehr auf den Pelz rückt, empfiehlt sich die Kombination einer bereits etablierten, mindestens drei Jahre alten Rose mit einer jungen Clematis. Zur Not sorgt die Schere für Ordnung und schafft das notwendige Gleichgewicht.
Garten Tagestipp 22 Juni: Rose und Clematis

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Frühblüher erst nach der Blüte schneiden
Duftjasmin (Philadelphus in Arten und Sorten), frühblühende Spiersträucher (Spiraea) wie Braut-Spiere (Spiraea arguta), Weiße Rispen-Spiere (Spiraea cinerea 'Grefsheim'), Pracht-Spiere (Spiraea vanhouttei), Kolkwitzie (Kolkwitzia amabilis), Maiblumenstrauch (Deutzia in Arten und Sorten) und Weigelie (Weigelia in Arten und Sorten) sind Frühblüher, die erst nach der Blüte geschnitten werden. Es empfiehlt sich, mindestens fünf Jahre alte, daumendicke Triebe im zweijährigen Turnus bodennah abzuschneiden.
Auf die Haltung kommt es an
Gartenarbeit ist eine wertvolle Fitnessquelle, die für viel Spaß, frische Luft und Bewegung sorgt. Allerdings sollte sie nicht mit Rückenschmerzen und Verspannungen enden. Wichtigste Regel: Halten Sie beim Heben und Pflanzen den Rücken gerade und legen Sie das Kinn auf die Brust. Das Gartenworkout sollte aus Beinen und Armen kommen und nicht die Bandscheiben unnötig strapazieren. Kurzum: Bewahren Sie Haltung, auch wenn es anfangs ungewohnt ist.
Minikletterer für Balkon und Terrasse
Eigentlich kennt man die laubattraktiven Kriechspindeln (Euonymus fortunei-Sorten) als flächig wachsende Bodendecker. Aber an Kletterhilfen, beispielsweise aus Tonkinstäben, bewähren sich viele Sorten auch als Wandbegrüner. Sie passen selbst in kleine Kübel und können als bewegliche Paravente auf Balkon und Terrasse eingesetzt werden. Ein guter Ersatz für alle Bereiche, in denen klassische Kletterpflanzen zu unkontrolliert gedeihen. Kriechspindeln sind lichttolerante Gesellen, die sowohl Sonne als auch Schatten vertragen. Es gibt viele laubbunte Sorten - wir, Ihre GartenBaumschule, beraten Sie gerne!
Fruchtanlagen der Feigen schützen
Feigen tragen bis zum Laubfall dauernd Früchte. Damit die an den Triebenden sitzenden Jungfrüchte sicher durch den Winter kommen und Ihren Gaumen im nächsten Sommer erfreuen können, sollten Sie ihnen mit Hilfe von etwas Stroh oder Reisig einen Winterschutz gewähren. Packen Sie die Fruchtansätze behutsam ein und binden Sie das Schutzmaterial mit einer Schnur fest.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Rose und Clematis" beraten
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