Pflanzennamen geben Hinweise

Es lohnt sich, auf Namenszusätze bei den botanischen Pflanzennamen zu achten. Sie bieten bereits erste Hinweise auf bestimmte Eigenschaften. "Variegata" weist beispielsweise immer auf eine weißbunte Laubfärbung hin. "Nana" bezeichnet kleinbleibende Miniaturausgaben der Elternsorten mit meist sehr gemächlichem Wachstum. Nana-Formen sind zwar etwas teurer, müssen aber dafür kaum geschnitten werden. "Glauca" ist ebenfalls ein häufig verwendeter Zusatz, der auf eine blaue Laub- bzw. Nadelfärbung hinweist.

Garten Tagestipp 22 Februar: Pflanzennamen geben Hinweise

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Pflanzenreste als Wärmepolster
Ein Winterschutz lohnt sich immer, auch wenn er etwas Arbeit macht. Vor allem junge Stauden danken Ihnen diese Maßnahme mit einem zügigen Weiterwachsen selbst nach einem warmen Winter ohne scharfe Frosteinbrüche. Lassen Sie einfach Schnittreste und Falllaub als Wärmepolster in den Beeten liegen. Sie bedecken den Wurzelstock wie einen Mantel und schützen vor Temperaturschwankungen.
Neue Pflanzen brauchen Wasser
Wenn der Boden sehr ausgetrocknet ist, können Sie sehr leicht dafür sorgen, dass Ihre frisch gesetzten Pflanzen nicht "durstig" in den Winter gehen müssen. Gönnen Sie den neuen Pflanzen unbedingt einen Gießrand (10-15 cm hoher Erdwall), den Sie einige Male immer wieder mit Wasser füllen. Es dauert einige Zeit, bis der Boden das Wasser aufnimmt und bis zu einer Tiefe von 40 bis 50 cm durchfeuchtet ist. Natürlich ist diese Maßnahme auch bei Pflanzen, die im Frühjahr oder letztes Jahr eingepflanzt wurden, sinnvoll.
Balsam-Tanne 'Nana' - Abies balsamea 'Nana'
Zwergige Blut-Buche - Fagus sylvatica 'Purpurea Nana'
Duft-Wicken anhäufeln
Duft-Wicken sind flottwachsende Rankpflanzen, die rot, rosa, weiß, blau oder cremegelb blühen. Ihr Blütenflor hält sich bedeutend länger, wenn Sie sie während der Vollblüte 10 bis 20 cm hoch mit Komposterde anhäufeln und frisch düngen. Dann können die Wicken frische Wurzeln und neue Triebe bilden. Entfernen Sie gleichzeitig Verblühtes. Duft-Wicken sind etwas anfällig für Mehltau und Grauschimmel. Deshalb unbedingt auf einen sonnigen, luftigen Standort achten. Niemals über das Laub wässern.
Rosenkrankheiten vorbeugen

Vorbeugen ist besser als heilen, wählen Sie deshalb für Gartenrosen unbedingt einen rosengerechten Standort mit viel Sonne. An einer sonnigen, luftigen Lage kann das Rosenblatt nach einem Regenguß rasch abtrocknen. Auf trockenem Rosenlaub können sich lästige Pilzkrankheiten wie Sternrußtau und Mehltau nur sehr beschwerlich ausbreiten. Eine weitere Präventivmaßnahme ist die Wahl robuster Rosensorten. Achten Sie auf das ADR-Prädikat, das besonders robuste Rosensorten auszeichnet. Entsorgen Sie Schnittgut und von Pilzen befallenes Laub über den Hausmüll.

Flieder 'James Macfarlane' - Syringa prestoniae 'James Macfarlane'
Maiblumenstrauch - Deutzia gracilis
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