Lorbeer ins Freie bringen

Bald können Sie wertvolle Südpflanzen wie Lorbeer wieder ins Freie bringen. Prüfen Sie beim Rausstellen, ob sich an den Blattunterseiten klebriger Honigtau befindet. Er stammt von lästigen Schildläusen, die Sie umgehend mit einem ölhaltigen Präparat bekämpfen sollten. Auch andere Südpflanzen, die kurzfristig Temperaturen bis minus 5 °C vertragen, können Sie ebenfalls herausräumen. Dazu zählen beispielsweise Japan-Mispel (Eriobotrya), Hanfpalme (Trachycarpus) und Granatapfel (Punica).
Garten Tagestipp 17 April: Lorbeer ins Freie bringen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Himbeerrückschnitt
Um die Ausbreitung der gefürchteten Himbeerruten-Krankheit zu verhindern, sollten Sie jetzt, wenn schon nicht direkt nach der Ernte geschehen, abgetragene Ruten an der Basis abschneiden. Lassen Sie pro laufenden Meter maximal 7 bis 8 neue, in diesem Jahr gewachsene Triebe stehen.
Flüssig- oder Langzeitdünger?
Prächtig blühende Pflanzen vollbringen Höchstleistungen. Mit einem Langzeitdünger (Depotdünger) steht ihnen ein sommerlanger Nährstoffvorrat zur Verfügung. Die einzelnen Düngerkörner sind von einer halbdurchlässigen Harzhülle umgeben, die dafür Sorge trägt, dass die enthaltenen Nährstoffe nach und nach abgegeben werden. Reicht dies nicht, löschen Flüssigdünger als Dünger-Feuerwehr schwelenden Nährstoffmangel. Sie können mit dem Gießwasser ausgebracht werden.
Voll im Trend: Ramblerrosen
Ramblerrosen gelten als die Lianen unter den Rosen. Diese Kletterrosenvariante beeindruckt durch ihre enorme Wuchskraft. Als Ramblerstützen eignen sich beispielsweise tiefwurzelnde Lärchen, Kiefern oder große Goldregen, denen die flachwurzelnden Rambler zu einer zweiten Blüte verhelfen. Pflanzen Sie die Rambler mit etwas Abstand zum Kletterbaum. Ein Pfahl oder eine alte Holzleiter erleichtern den Rosentrieben den Aufstieg.
Dahlien & Gladiolen aus dem Beet holen
Dahlien und Gladiolen sind unkomplizierte Blütenträume, die zu den schönsten Schnittblumen zu zählen sind. Jedoch müssen ihre Knollen frostfrei überwintert werden. Nach den ersten Nachtfrösten werden die Knollen etwa Mitte Oktober aus der Erde genommen. Dies geschieht sehr sorgfältig, denn die Knollen dürfen nicht beschädigt werden. Bewährt hat deshalb der Einsatz einer Grabegabel. Sind die Knollen abgetrocknet, können sie an frostfreier Stelle, etwa im Keller eingelagert werden. Unverzichtbar ist die regelmäßige Kontrolle der Knollenfeuchte während des Winters.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Lorbeer ins Freie bringen" beraten
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