Kräuselkrankheit bei Pfirsich

Das Schadbild für die Kräuselkrankheit ist unverkennbar: Auf den Pfirsichblättern erscheinen rote, blasenartige Verformungen, die später von einem reifartigen Belag überzogen sind. Ein Einsatz von Spritzmitteln ist nur vor dem Austrieb sinnvoll. Die Spritzungen müssen im Turnus von sieben bis zehn Tagen mehrmals wiederholt werden. Bei sichtbarem Befall ist keine eindämmende Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel mehr möglich. Entfernen Sie befallene Blätter und Triebspitzen. Der Baum treibt dann wieder aus. Wählen Sie weniger anfällige Sorten für Neupflanzungen.

Garten Tagestipp 31 März: Kräuselkrankheit bei Pfirsich

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Rosenkrankheiten vorbeugen

Vorbeugen ist besser als heilen, wählen Sie deshalb für Gartenrosen unbedingt einen rosengerechten Standort mit viel Sonne. An einer sonnigen, luftigen Lage kann das Rosenblatt nach einem Regenguß rasch abtrocknen. Auf trockenem Rosenlaub können sich lästige Pilzkrankheiten wie Sternrußtau und Mehltau nur sehr beschwerlich ausbreiten. Eine weitere Präventivmaßnahme ist die Wahl robuster Rosensorten. Achten Sie auf das ADR-Prädikat, das besonders robuste Rosensorten auszeichnet. Entsorgen Sie Schnittgut und von Pilzen befallenes Laub über den Hausmüll.

Neugepflanzte Stauden kontrollieren

Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen, ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfrösten durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann, lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die Gewächse ausreichend angewässert werden.

Pfirsichblättrige Glockenblume - Campanula persicifolia
Buchs vermehren
Schneiden Sie im Frühjahr junge Stecklinge von größeren Pflanzen ab. Entfernen Sie die untersten Blätter und schneiden Sie an der Stecklingsbasis ein etwa 2 cm langes Rindenstück heraus, um die Wurzelbildung anzuregen. Füllen Sie eine Schale mit lockerer Pflanzerde. Stecken Sie die Stecklinge in die Erde und überspannen Sie das Gefäß mit einer Folie. Nach 8 Wochen haben die Stecklinge so viele Wurzeln gebildet, dass Sie sie aus dem Topf herausnehmen und in größere Gefäße umtopfen können. Pflanzzeit ist der Sommer.
Triumvirat der Kugel-Hausbäume
Ein bewährtes Trio bilden die bekanntesten Kugel-Bäume für den Hausgarten: Kugel-Ahorn, Kugel-Robinie und Kugel-Trompetenbaum sind die Klassiker unter den Gartenbäumen. Der Kugel-Ahorn (Acer platanoides 'Globosum') wächst sehr diszipliniert: Seine kugelrunde Krone kommt auch nach Jahren nicht über einen Durchmesser von 2 bis 3 Metern hinaus. Die Kugel-Akazie (Aufnahme) entwickelt ebenfalls eine kreisrunde Laubkrone. Sie passt in Haus- und Vorgärten und an Hofeinfahrten. Ein weiterer Top-Hausbaum ist der Kugel-Trompetenbaum. Seine Krone ist aufgrund des großen Laubes extrem blickdicht und Schatten spendend.
Duftender Schneeball 'Candidissimum' - Viburnum farreri 'Candidissimum'
Gelbblütige Weigelie - Weigela middendorffiana
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