Iris teilen

Bart-Iris (Iris-Barbata-Hybriden) sind spektakuläre Sommerblüher für vollsonnige Lagen. Ältere Pflanzen neigen zum Verkahlen, weil sie als typische Rhizompflanzen ständig oberflächennah in die Breite wachsen. Durch Teilung und Neupflanzung ab August wird die ursprüngliche Blühwilligkeit wieder hergestellt. Nehmen Sie dazu die Horste mit einer Grabegabel auf und teilen Sie einzelne Rhizome mit einem Messer oder dem Spaten ab. Kürzen Sie das Laub um zwei Drittel ein und pflanzen Sie die Jungpflanzen sofort nach der Teilung möglichst oberflächennah wieder ein.
Garten Tagestipp 10 August: Iris teilen
Pflanzennamen geben Hinweise
Es lohnt sich, auf Namenszusätze bei den botanischen Pflanzennamen zu achten. Sie bieten bereits erste Hinweise auf bestimmte Eigenschaften. "Variegata" weist beispielsweise immer auf eine weißbunte Laubfärbung hin. "Nana" bezeichnet kleinbleibende Miniaturausgaben der Elternsorten mit meist sehr gemächlichem Wachstum. Nana-Formen sind zwar etwas teurer, müssen aber dafür kaum geschnitten werden. "Glauca" ist ebenfalls ein häufig verwendeter Zusatz, der auf eine blaue Laub- bzw. Nadelfärbung hinweist.
Iris
Bis weit in den Sommer hinein erblühen die höheren Bart-Iris, die auch als Schwertlilien bekannt sind. Die Sortenvielfalt ist erstaunlich, kaum eine Farbnuance fehlt. Die meisten Arten lieben einen normalen, gehaltvollen, auch lehmigen Gartenboden in voller Sonne. Die Kalk liebenden Sonnenanbeter kommen auch in knalligen Südlagen gut zurecht. Was sie nicht vertragen, sind Schatten und Staunässe. Entsprechend sollte die Partnerwahl getroffen werden: Salbei, Mohn oder Stauden-Lein harmonieren vortrefflich mit dieser außergewöhnlichen Blume.
Kriech-Kiefer, Zwerg-Kiefer - Pinus mugo ssp. pumilio
Stinkesche, Honigesche, Bienenbaum - Euodia hupehensis
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