Igel auf Gartenpirsch

Gern gesehen im Garten ist der Igel, der jetzt wieder allabendlich durch die Finsternis streift. Dabei ist der Fleischfresser auf der Suche nach Käfern, Engerlingen, Würmern, Asseln und auch Schnecken. Durchgehende Zäune und hohe Fundamente hindern den nützlichen Gast jedoch auf seinen Wanderungen und sollten deswegen vermieden werden. Vor allem ein strukturreicher Garten mit entsprechender Pflanzenvielfalt lockt die stacheligen Gartenhilfe.
Garten Tagestipp 28 April: Igel auf Gartenpirsch
Mulchen

Vor allem in sommertrockenen Gebieten mit wenig Niederschlag ist das Mulchen von Gartengehölzen sinnvoll und zweckmäßig. Unter der Mulchauflage bleibt mehr Bodenfeuchtigkeit erhalten, die das Bodenleben fördert. Zudem hält Mulch Unkräuter fern, wodurch lästiges Hacken reduziert wird. Wichtig: Vor dem Ausbringen von Rindenmulch unbedingt zusätzlich mit Hornspänen (130 g/m²) düngen! Halten Sie mit dem Mulchmaterial Abstand zu den Pflanzentrieben, damit im Rindenmulch enthaltene Säuren die frischen Triebe nicht schädigen können.

Schnecken bekämpfen
Schneckeneier überwintern frostgeschützt im Boden. Im September beginnt die Eiablage, achten Sie deshalb verstärkt auf die Muttertiere. Zudem können Sie gegen Schnecken vorbeugend etwas tun: Hacken Sie freie Beete gründlich durch. Damit legen Sie Schneckengelege frei, die dann auf natürliche Art und Weise durch Vögel und Käfer dezimiert werden. Gießen Sie Pflanzen nur morgens. Bei Bedarf hilft Schneckenkorn, dass breitwürfig zwischen den Pflanzen ausgestreut wird.
Gnomen-Fichte - Picea abies 'Pygmaea'
Gelbblättriger Schneeball - Viburnum opulus 'Aureum'
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Igel auf Gartenpirsch" beraten
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