Igel auf Gartenpirsch

Gern gesehen im Garten ist der Igel, der jetzt wieder allabendlich durch die Finsternis streift. Dabei ist der Fleischfresser auf der Suche nach Käfern, Engerlingen, Würmern, Asseln und auch Schnecken. Durchgehende Zäune und hohe Fundamente hindern den nützlichen Gast jedoch auf seinen Wanderungen und sollten deswegen vermieden werden. Vor allem ein strukturreicher Garten mit entsprechender Pflanzenvielfalt lockt die stacheligen Gartenhilfe.
Garten Tagestipp 28 April: Igel auf Gartenpirsch

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Spätsommerblüher
Im Frühjahr und Sommer können Bienen und Hummeln "aus dem Pollen" schöpfen. Der Blütentisch ist mehr als reichlich gedeckt, jede Menge Flugtreibstoff und Nektar steht den nützlichen Brummern zur Verfügung. Im Spätsommer sieht es jedoch anders aus: Nur noch wenige Blütensträucher laden zum Menü ein. Jede Blüte ist gesucht. Deshalb ist das Pflanzen von spätblühenden Gehölzen und Stauden nicht nur ein ästhetischer Hochgenuß, sondern auch ein ökologisch sinnvoller Beitrag zu einem naturnahen Gartenambiente.
Stauden teilen
Die meisten früh und im Sommer blühenden Stauden können Sie im September teilen. Schneiden Sie bei bedecktem Wetter zuerst alle oberirdischen Triebe zurück. Lassen Sie beim Teilen die Wurzeln möglichst lang. Je größer die Teilstücke ausfallen, umso blühfreudiger sind die Setzlinge im nächsten Jahr.
Clematis-Kletterhilfen
Für ihren blütenreichen Aufstieg benötigen Clematis eine Kletterhilfe. Eine stabile Verankerung ist ein absolutes Muss! Meist reichen einige Bohrungen an der Fassade, um die speziellen Konstruktionen zu befestigen. Vertikal gespannte Drahtseile  werden mit Edelstahl-Halterungen befestigt. Zwischen den beiden Enden sorgen Ösen für zusätzliche Stabilität. Rankgitter aus Holz können Sie mit gedübelten Metall-Laschen fixieren. Rankgitter aus Stahl werden mit Haken an die Wand montiert. Die Halterungen der Haken umfassen die Streben des Metallgitters und befestigen es so.
Stachelbeer-Mehltau
Der Amerikanische Stachelbeer-Mehltau ist eine lästige Pilzkrankheit, vor der auch robuste Sorten nicht ganz gefeit sind. Natürlich sind die neuen Sorten wesentlich unanfälliger als die alten Auslesen. Wichtig für eine gute Entwicklung ist aber bei ihnen ein sonniger Standort, damit nasses Laub rasch abtrocknen kann. Lichten Sie die Pflanzen im Winter gut aus, damit die Pflanzen zu einem kräftigen Neuaustrieb stimuliert werden.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Igel auf Gartenpirsch" beraten
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