Hosta teilen

Funkien (Hosta) sind langlebige Blattschmuckstauden, deren Horste Jahr für Jahr an Volumen zunehmen. Stimmen Nährstoffversorgung und die Bodenfeuchtigkeit, erreichen die Horste nach wenigen Jahre gewaltige Ausmaße. Dicke Hosta-Büsche lassen sich einfach durch Teilen vermehren und damit verkleinern. Zerlegen Sie jetzt mit der Grabegabel oder einem scharfen Spaten die Wurzelballen in bewurzelte Teilstücke. Pflanzen Sie die neuen Teilstücke sofort wieder ein. Achten Sie bei den Jungpflanzen auf Schnecken, die sich gerne an Funkien laben.
Garten Tagestipp 21 März: Hosta teilen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Nicht frostharte Kübelpflanzen überwintern
Nicht frostharte Kübelpflanzen, vor allem mit mediterraner Heimat, sollten Sie vor den ersten Nachtfrösten ins Überwinterungsquartier holen. Kontrollieren Sie die Pflanzen auf Blatt-, Schild- und Wollläuse. Entfernen Sie kranke Pflanzenteile. Die meisten Kübelpflanzen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 5° und 10° C an einem hellen Standort am wohlsten. Gießen Sie die Pflanzen erst, wenn sich die oberen Bodenschichten trocken anfühlen. Zu nass gehaltene Gewächse sind anfällig für Wurzelfäule.
Vitaminreiche Kartoffelrose
Die großen Hagebutten der Kartoffelrose (Rosa rugosa), einer sehr robusten und blühfreudigen Wildart, werden bereits seit altersher als Speise genutzt, denn sie sind eine äußerst ergiebige Vitamin C-Quelle. Ernten Sie die Früchte, wenn sie voll ausgefärbt, aber noch hart und knackig sind. Wichtig ist die unmittelbare Verarbeitung der Rosenfrüchte nach der Ernte. Eine zu lange Lagerung führt zum raschen inneren Abbau der wertvollen Inhaltsstoffe. Zerkleinern Sie vor dem Einkochen die entkernten Früchte gründlich. Dies verkürzt die Kochzeit und schont wiederum die wertvollen Vitamine.
Heckenpflege im Herbst
Immergrüne Hecken sollten im Herbst einen letzten Schönheitsschnitt erhalten, damit sie sich während der langen Winterphase von ihrer besten Seite zeigen können. Entfernen Sie zunächst abgestorbene Triebe aus den Heckenwällen. Überlange Triebausreißer, die ihre Spitzen vorwitzig aus den Heckenwällen recken, können Sie mit der Heckenschere zur Ordnung rufen. Vermeiden Sie aber harte Schnitteingriffe, da die Gehölze Wunden jetzt nicht mehr verschließen können und Väterchen Frost Tür und Tor offen stünde. Lassen Sie aus hygienischen Gründen keine Schnittabfälle über Winter in den Hecken liegen.
Flüssig- oder Langzeitdünger?
Langzeitdünger (Depotdünger) sind Nährstoff-"Vorratskammern", die ihren Inhalt Pflanzen sommerlang zur Verfügung stellen. Die Düngerkörner umgibt eine halbdurchlässige Harzhülle. Dank dieser Hülle geben die Körner die in ihnen enthaltenen Nährstoffe temperaturabhängig ab. Die Gefahr einer Auswaschung oder Überdosierung ist bei richtiger Handhabung praktisch ausgeschlossen. Bei höheren Bodentemperaturen werden mehr, bei niedrigen Temperaturen weniger bis keine Nährsalze freigesetzt. Reicht dies nicht, löschen Flüssigdünger als Dünger-Feuerwehr schwelenden Nährstoffmangel. Sie können mit dem Gießwasser ausgebracht werden.
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