Heidepflanzen pflegen

Mit den zahlreichen Sorten der Sommerheide und Winterheide können Sie Ihren Heidegarten rund um das Jahr zum Blühen bringen. Als passende Begleitpflanzen haben sich beispielsweise Heide-Nelke (Dianthus), niedrige Gräser und Nadelgehölze wie Wacholder und Kiefer bewährt. Schneiden Sie die Heidepolster ab Mitte April bis Mitte Mai um etwa 5 bis 10 cm zurück, damit sie dicht und blühwillig bleiben. Die richtige Schnittstelle liegt direkt unterhalb der letztjährigen Blütentriebe. Schonen Sie das darunter liegende Laub für einen guten Frühjahrsstart.
Garten Tagestipp 11 April: Heidepflanzen pflegen
Braune Nadeln an Nadelgehölzen
Braunfärbungen an Tannen- und Fichtennadeln können formschöne Nadelgehölze entstellen. Der Grund für die häßliche Bräunung kann ein Mangel an Magnesium sein. Der Nährstoff Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil des Blattgrüns. Fehlt er, färben sich die Nadeln braun. Durch das Ausstreuen von Bittersalz lässt sich der Mangel rasch beheben. Die beste Anwendungszeit beginnt vom Frühjahr und reicht bis zum Frühsommer. Hacken Sie den Dünger leicht ein, damit er rasch von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden kann.
Vorgetriebene Blumenzwiebeln schützen
Während milder Winterperioden kann es passieren, dass vitale Blumenzwiebeln erste Triebspitzen aus dem Boden schieben. Dies kann sich auch bei an sich völlig winterharten Zwiebelarten fatal auswirken, denn in den jungen Triebspitzen sitzen meist bereits die Blütenanlagen. Locker aufgelegte Reisigtriebe sind ein wirksamer Schutz gegen Fröste. Zudem halten sie Niederschläge ab, die Fäulnis begünstigen können.
Klettergurke - Akebia quinata
Silberglöckchen 'Emerald Veil' - Heuchera americana 'Emerald Veil'
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