Hecke richtig pflanzen

Mit der Grabenpflanzung ist Ihnen eine schnurgerade, formschöne Hecke sicher. Heben Sie einen 25 bis 30 cm tiefen Graben aus. Richten Sie die Pflanzen im Graben so gerade wie möglich aus. Ein passend zugeschnittener Stock markiert den richtigen Abstand zwischen den Pflanzen. Füllen Sie den Graben mit Pflanz- und der Aushuberde auf, während ein Helfer die Pflanzen gerade hält. Das Einkürzen der Pflanzen um etwa ein Drittel erleichtert das Anwachsen und sorgt für einen buschigen, dichten Heckenaufbau. Nach dem Pflanzen gründlich anwässern.
Garten Tagestipp 28 Februar: Hecke richtig pflanzen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Laubhecken mit Winterlaub
Sommergrüne Heckenpflanzen wie Rot-Buchen (Fagus) behalten ihr Herbstlaub über Winter und stoßen es erst im Frühjahr mit Beginn des Neuaustriebes ab. Das goldbraun gefärbte Laub bricht eisige Winde und ziert zugleich über den gesamten Winter. Buchenhecken sind bewährte und sehr robuste Windschutzpflanzen. Die besten Termine für den Formschnitt größerer Buchenhecken liegen im Juli, wenn die Vogelbrut sicher ausgeschlüpft ist. Es gibt rotlaubige Sorten, die auch während des Sommers ihre dekorative Laubfarbe behalten.
Sommerschnitt bei Obstbäumen
Nicht nur bei Rosen, auch bei bestimmten Obstarten ist ein Sommerschnitt der Triebe sinnvoll. Bei Apfel- und Birnenspalierbäumen werden lange Triebe eingekürzt (Pinzieren). So wird der Wachstumsdrang der Bäume gezügelt. Im pinzierten Trieb entsteht ein Saftstau, der zu einer Neubildung von Trieben führt, die mehr Blütenknospen anlegen als der ungeschnittene Trieb. Auch Süß- und Sauerkirschen und Beerensträucher werden nach der Ernte ausgelichtet.
Rasensaat
Sobald die letzten Nachtfröste vorbei sind, ist eine Rasensaat sinnvoll. Entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter von der Saatfläche. Bodenverdichtungen sind aufzubrechen, nasse Stellen brauchen eine Drainage. Entlang gespannter Schnüre und Pflöcke können Sie die Feinplanierung vornehmen. Die Aussaat erfolgt mit dem Streuwagen. Bringen Sie eine Hälfte des Saatgutes in einer Richtung, die zweite Hälfte in Querrichtung dazu aus. Zum Abschluß anwalzen und wässern.
Voll im Trend: Ramblerrosen
Ramblerrosen gelten als die Lianen unter den Rosen. Diese Kletterrosenvariante beeindruckt durch ihre enorme Wuchskraft. Als Ramblerstützen eignen sich beispielsweise tiefwurzelnde Lärchen, Kiefern oder große Goldregen, denen die flachwurzelnden Rambler zu einer zweiten Blüte verhelfen. Pflanzen Sie die Rambler mit etwas Abstand zum Kletterbaum. Ein Pfahl oder eine alte Holzleiter erleichtern den Rosentrieben den Aufstieg.
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