Gräser zurückschneiden

Verschiedene Gräserarten reagieren positiv auf einen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Dies gilt vor allem für hochwachsende Ziergräser wie Pfeifengras, Zierhirse und Lampenputzergras. Schneiden Sie die winterbraunen Halme bis auf etwa 10 bis 20 cm über dem Boden zurück. Dies geht am einfachsten, indem Sie die Halmbündel mit einer Hand umgreifen und Sie mit einer Schere oder einer Sichel abschneiden. Ohne Schnitt bleiben dagegen Gräserarten wie Schwingel und Seggen.
Garten Tagestipp 20 Januar: Gräser zurückschneiden
Steinobst erst im Sommer schneiden
Steinobst wie Kirsche oder Pfirsich sollten ausschließlich im Sommer geschnitten werden. Ein harter Schnitt im Frühjahr führt zu blutenden Wunden. Besser ist ein Auslichten im Sommer nach der Ernte, da dies einen besseren Fruchtholzansatz sichert und Wunden noch verheilen können. Mehr und mehr setzt sich auch bei Apfel und Birne als ergänzende Maßnahme der Sommerschnitt durch. Dieser bremst allzu starkes Wachstum und erhöht den Blüten- und in der Folge den Fruchtansatz.
Stauden teilen
Der Vorfrühling ist die richtige Zeit, um ältere Gartenstauden zu teilen. Graben Sie die Horste mit einer Grabegabel aus und teilen Sie sie mit dem Spaten. Folgende Stauden vergreisen rasch und sollten nach zwei bis drei Jahren geteilt werden: Bunte Margeriten, Mädchenauge, Federnelken, Hornveilchen. Eine Teilung im 4. Jahr empfiehlt sich für Alpen- und Frühsommer-Astern, Purpurglöckchen, Lupinen, Brennende Liebe. Erst nach 10 Jahren sind Rittersporn, Bart-Iris, Pfingstrose, Tränendes Herz und Trollblume teilungsreif.
Säulenbirne 'Condo' - Pyrus 'Condo'
Traubenheide 'Rainbow' - Leucothoe fontanesiana ‘Rainbow’
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