Eisfreihalter für den winterlichen Teich

Unter einer geschlossenen Eisdecke kann kein Luftaustausch stattfinden. Zudem entziehen abgestorbene Pflanzenteile dem Teich zusätzlich Sauerstoff. Je nach Teichgröße hat dies gravierende Folgen für alle Teichlebewesen. Das gewaltsame Aufbrechen der Eisdecke mit einem Pickel würde die Teichbewohner in ihrer Winterruhe stören. Eisfreihalter garantieren auf natürliche Art und Weise auch im Winter den lebenswichtigen Luftaustausch. Preiswert sind Modelle mit einem schwimmenden Styroporring, die Sie am besten am unbepflanzten Uferrand positionieren. Vor der Eisbildung ins Wasser eingelassene Pflanzenstängel unterstützen zusätzlich den winterlichen Luftaustausch.
Garten Tagestipp 15 November: Eisfreihalter für den winterlichen Teich

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Weihnachtsbaum als Reisigspender und Gartenbaum
Nadelreisig ist der optimale Winterschutz für Gartenpflanzen. Er hält austrocknende Winde von den Pflanzen fern, lässt aber gleichfalls Luft durch und ist atmungsaktiv. Dies gilt auch für empfindliche Stauden, deren Wurzelbereich durch das Nadelwerk geschützt wird. Eine ergiebige Reisigquelle sind ausgediente Weihnachtsbäume. Stellen Sie die abgeschnittenen Äste locker um die Pflanzen. Bei Kletterpflanzen hängen Sie die Nadeläste locker ins Triebgewirr. Gleiches gilt für die Kronen von Zier- und Rosenstämmchen.

Wer einen Baum im Topf hat, sollte diesen bald aus dem Wohnzimmer ins Freie bringen. Soll der Weihnachtsbaum später im Garten eingesetzt werden, darf er höchstens zehn Tage im beheizten Wohnraum bleiben. Stellen Sie den Baum zunächst in einen kühlen Raum wie ein Gartenhaus oder die Garage, wo er sich an die Kälte gewöhnen kann. Ist der Boden offen, pflanzen Sie den Baum im Garten aus. Die Anpflanzung gelingt allerdings nur mit Bäumen, die während der Aufzucht mehrfach verpflanzt wurden und in der Folge über einen Wurzelballen mit vielen Feinwurzeln verfügen.
Gehölze mit schöner Rinde
Bestimmte Ziergehölze sind gerne gesehene "Stammgäste" im Garten. Mit ihrem auffälligen Rindenschmuck überzeugen beispielsweise der rotrindige Hartriegel (Cornus alba in Sorten), Schlangenhaut- und Zimt-Ahorne. Als Unterpflanzung passen dazu winterblühende Stauden und Blumenzwiebeln wie Christrosen, Schneeglöckchen, Winterlinge, Vorfrühlingsalpenveilchen. Bei der Standortwahl sollten Sie Plätze bevorzugen, die während frostiger Wintertage bequem vom Fenster aus einsehbar sind. Dann können Sie das Rindenschauspiel von der guten Stube aus genießen.
Praktischer Unkrautstecher
Wurzelunkräuter sind lästig - vor allem, wenn sich ihre langen Pfahlwurzeln nicht aus dem Boden lösen lassen. In diesem Fall ist ein Unkrautstecher ein hilfreiches Werkzeug. Seine tief in den Boden ragenden Greifarme packen auch die längsten Pfahlwurzeln und ziehen sie komplett, ohne Beschädigung, aus der Erde. Anstrengendes Bücken bleibt Ihnen erspart. Durch die vollständige Wurzelentfernung haben Sie das Unkraut dauerhaft im Griff.
Pünktlich Barbarazweige schneiden
Wenn Sie am 4. Dezember eines Jahres Zweige - vor allem von Kirschbäumen - schneiden, sind Ihnen zum Weihnachtsfest herrlich blühende Barbarazweige sicher. Wichtig ist der Abbau von austriebshemmenden Stoffen, die in den Blütenknospen eingelagert sind und einen vorzeitigen Blütenaustrieb während der Wintermonate verhindern. Überlisten Sie die Natur und legen Sie die geschnittenen Zweige vor dem Einstellen in die mit frischem Wasser gefüllte Vase erst 2 Tage in den Gefrierschrank.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Eisfreihalter für den winterlichen Teich" beraten
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