Eigenen Samen sammeln

Samen von Euphorbien, Akeleien, Sonnenblumen, Tagetes oder Cerinthen können Sie problemlos ernten, lagern und aussäen. Entweder sammeln Sie die Saat mit der Hand ein oder hängen vor der Samenreife die Blütenstände mit Papiertüten ab, mit denen Sie die Saat auffangen. So geht nichts verloren. Lagern Sie das Saatgut sicherheitshalber einige Wochen im Kühlschrank, damit mögliche Hemmstoffe in den Samen abgebaut werden. Saat mit harter Schale können Sie in einem Wasserbad aufweichen.
Garten Tagestipp 14 September: Eigenen Samen sammeln
Flüssig- oder Langzeitdünger?
Prächtig blühende Pflanzen vollbringen Höchstleistungen. Mit einem Langzeitdünger (Depotdünger) steht ihnen ein sommerlanger Nährstoffvorrat zur Verfügung. Die einzelnen Düngerkörner sind von einer halbdurchlässigen Harzhülle umgeben, die dafür Sorge trägt, dass die enthaltenen Nährstoffe nach und nach abgegeben werden. Reicht dies nicht, löschen Flüssigdünger als Dünger-Feuerwehr schwelenden Nährstoffmangel. Sie können mit dem Gießwasser ausgebracht werden.
Winterschutz für empfindliche Bäume
Ein Garten ohne Hausbaum ist irgendwie unvollkommen. Deshalb pflanzen viele Gartenfreunde kleinkronige Bäume. Die Jungbäume sind jedoch in den ersten Standjahren empfindlich, vor allem ihr Stamm kann unter Frostrissen leiden. Diese entstehen, wenn während sonniger Wintertage Saft durch den Stamm fließt, es nachts aber wieder friert. Eine Ummantelung der Stämme mit Maschendraht, die mit feinem Laub aufgefüllt wird, hat sich als Frostschutz bewährt.
Fingerstrauch 'Abbotswood' - Potentilla fruticosa 'Abbotswood'
Wintergrüne Ölweide - Elaeagnus ebbingei
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Eigenen Samen sammeln" beraten
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