Die Rosenpraxis im Oktober

Lesen Sie alle mit Pilzsporen befallenen Blätter auf und werfen Sie sie in den Hausmüll. Damit mindern Sie den Befallsdruck durch lästige Rosenkrankheiten wie Rost und Sternrußtau deutlich. Jetzt sind die meisten Hagebutten ausgereift. Sie können sie als Vogelfutter an den Stöcken lassen oder wie Küchenobst verarbeiten. Mit der kalten Jahreszeit müssen Sie für einen ausreichenden Winterschutz sorgen. Die meisten Rosen erfrieren nicht, sondern vertrocknen durch bitterkalte Ostwinde. Ein Mantel aus Nadelreisig schützt die grünen Rosentriebe. Der Rückschnitt der Triebe erfolgt erst im Frühjahr.
Garten Tagestipp 14 Oktober: Die Rosenpraxis im Oktober

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Clematis-Kletterhilfen
Für ihren blütenreichen Aufstieg benötigen Clematis eine Kletterhilfe. Eine stabile Verankerung ist ein absolutes Muss! Meist reichen einige Bohrungen an der Fassade, um die speziellen Konstruktionen zu befestigen. Vertikal gespannte Drahtseile  werden mit Edelstahl-Halterungen befestigt. Zwischen den beiden Enden sorgen Ösen für zusätzliche Stabilität. Rankgitter aus Holz können Sie mit gedübelten Metall-Laschen fixieren. Rankgitter aus Stahl werden mit Haken an die Wand montiert. Die Halterungen der Haken umfassen die Streben des Metallgitters und befestigen es so.
Giftige Beeren abschneiden
Einige Ziergehölze wie Efeu, Seidelbast, Berberitze, Pfeifenstrauch und Pfaffenhütchen sind im Herbst mit leuchtend gefärbten Früchten besetzt, die mehr oder weniger giftig sind. Deswegen brauchen Sie jedoch nicht auf diese dekorativen Gartenpflanzen zu verzichten. Um jedwede Vergiftungsgefahren auszuschließen, schneiden sie alle erreichbaren Beeren weg. Das Schneiden ist auch eine gute Gelegenheit, Kinder über die Gefahren eines Genußes aufzuklären.
Gartenboden nicht umgraben
Um das Bodenleben zu fördern, macht das traditionelle Umgraben des Gartenbodens mit dem Spaten keinen Sinn. Das Lockern der wertvollen Vegetationsschicht der Erde mit einer Grabegabel reicht völlig aus. Wer dennoch aus alter Gewohnheit zum Spaten greifen möchte, sollte nur flach umgraben.
Katzenminze für eine zweite Blüte zurückschneiden
Die Katzenminze (Nepeta) ist ein sommerlanger Turboblüher für alle vollsonnigen Gartenbereiche. Ihr deutscher Name weist darauf hin, dass nicht nur Gartenfreunde, sondern auch Katzen verrückt nach Nepeta sind. Die Stubentiger lockt der ausgeprägte Kampfergeruch der ätherischen Öle in den Blättern. Für Gartenfans steht die Blüte im Vordergrund. Damit die Staude ein zweites Mal blüht, reicht ein Rückschnitt mit der Heckenschere.
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