Dicke Baumäste richtig absägen

Dicke Äste können beim Absägen reißen und damit den Stamm in Mitleidenschaft ziehen. Zudem besteht durch das plötzliche Wegschlagen von Ästen Verletzungsgefahr. Deshalb ist eine "Salamitaktik" sinnvoll, bei der der Ast stückweise entfernt wird. Sägen Sie den Ast zuerst in etwa 10 cm Abstand vom Stamm von unten nach oben etwa 2 cm tief ein. Den zweiten Schnitt setzen Sie in etwa 15 cm Abstand vom Stamm von oben nach unten an. Überlange Tragäste sollten Sie stückweise von außen nach innen einkürzen, damit Druck von der Schnittstelle genommen wird. Entfernen Sie zum Schluss mit einem sauberen Schnitt den verbliebenen Aststumpf.
Garten Tagestipp 8 Dezember: Dicke Baumäste richtig absägen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Blumenzwiebelpflanzer
Wenn Sie den Ansprüchen der Zwiebelblumen entsprechen, werden Sie im nächsten Frühjahr mit prachtvollen Blüten belohnt. Zwiebeln wachsen in jedem kultivierten Gartenboden, auch unter Bäumen. Große Zwiebeln setzt man mit dem praktischen Blumenzwiebelpflanzer. Mit diesem Arbeitsgerät können Sie im Handumdrehen passgenaue Pflanzlöcher ausheben. Die richtige Pflanztiefe: Gepflanzt wird etwa zwei- bis dreimal so tief wie die Zwiebeln hoch sind.
Katzenminze für eine zweite Blüte zurückschneiden
Die Katzenminze (Nepeta) ist ein sommerlanger Turboblüher für alle vollsonnigen Gartenbereiche. Ihr deutscher Name weist darauf hin, dass nicht nur Gartenfreunde, sondern auch Katzen verrückt nach Nepeta sind. Die Stubentiger lockt der ausgeprägte Kampfergeruch der ätherischen Öle in den Blättern. Für Gartenfans steht die Blüte im Vordergrund. Damit die Staude ein zweites Mal blüht, reicht ein Rückschnitt mit der Heckenschere.
Balkonblumen entspitzen
Mit etwas Pflege entwickeln sich Ihre Sommerblumen noch prachtvoller. Wählen Sie einen sonnigen Standort und wässern Sie die Pflanzen kontiniuerlich. Kürzen Sie bei Sommerblumen wie den Geranien im Laufe des Sommers immer wieder einmal einige Triebspitzen ein, damit die Pflanzen sich besser verzweigen und voller blühen. Schneiden Sie mit einer scharfen Schere die Triebe soweit zurück, dass mindestens vier frischgrüne Blätter erhalten bleiben.
Pflanzenreste als Wärmepolster
Ein Winterschutz lohnt sich immer, auch wenn er etwas Arbeit macht. Vor allem junge Stauden danken Ihnen diese Maßnahme mit einem zügigen Weiterwachsen selbst nach einem warmen Winter ohne scharfe Frosteinbrüche. Lassen Sie einfach Schnittreste und Falllaub als Wärmepolster in den Beeten liegen. Sie bedecken den Wurzelstock wie einen Mantel und schützen vor Temperaturschwankungen.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Dicke Baumäste richtig absägen" beraten
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