Braune Blätter bei Immergrünen

Gehölze gelten als immergrün, wenn sie ihr Laub für mindestens zwei Wachstumsperioden behalten. Über diese Fähigkeit, die die Gestaltungspalette für den Garten deutlich erweitert, verfügen nur einige Laubgehölze, wie beispielsweise Rhododendron. Aber auch Immergrüne verlieren Laub. Oft verfärben sich mitten im Sommer ältere Blätter gelb und fallen ab. Das ist eine vollkommen normale Erscheinung und, sofern es dem Gartenfreund überhaupt auffällt, kein Grund zur Sorge.
Garten Tagestipp 25 Juli: Braune Blätter bei Immergrünen

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Blauregen bändigen
Blauregen können gewaltige Kräfte entfalten, vor denen auch Dachrinnen und Regenrohre nicht sicher sind. Deshalb sollten Sie den mächtigen Ranken nur widerstandsfähige Aufstiegshilfen überlassen. Dies können stabile Wandbefestigungen sein, die aber mit einem Abstand von mindestens 10 cm zur Wand angebracht werden sollten. Sonst besteht die Gefahr, dass die Rankhilfe aus der Verankerung reißt, wenn sie durch die verdickten Ranken mit den Jahren immer mehr unter Druck gerät.
Gartenboden nicht umgraben
Um das Bodenleben zu fördern, macht das traditionelle Umgraben des Gartenbodens mit dem Spaten keinen Sinn. Das Lockern der wertvollen Vegetationsschicht der Erde mit einer Grabegabel reicht völlig aus. Wer dennoch aus alter Gewohnheit zum Spaten greifen möchte, sollte nur flach umgraben.
Aussaat der zweijährigen Sommerblumen
Zweijährige Sommerblumen bilden nach der Sommersaat nur eine Blattrosette, die erst nach einer Winterpause im zweiten Jahr blüht. Wer also im nächsten Jahr blühende Stockrosen, Vergissmeinnicht, Fingerhut oder Königskerzen haben möchte, muss sie jetzt aussäen. Säen Sie feine Saat direkt aus der Samentüte. Durch leichtes Klopfen auf die einmal längsgefaltete Tüte rieselt die Saat zielgenau auf die Erde und lässt sich problemlos dosieren. Bis zum September sollten die winterharten zweijährigen Sommerblumen im Garten ausgepflanzt sein.
Dahlien und Gladiolen überwintern
Langsam wird es Zeit, an das frostfreie Überwintern der Dahlien- und Gladiolengewächse zu denken. Nach den ersten Nachtfrösten, also in einigen Regionen bereits gegen Mitte Oktober, sollten die Knollen sorgfältig, am besten mit einer Grabegabel, aus der Erde geholt werden. Lassen Sie die Knollen etwas abtrocknen. Danach können Sie sie an einer frostfreien Stelle im Keller einlagern. Während des Winters sollten Sie regelmäßig die Knollenfeuchte überprüfen. Eventuell müssen die Knollen leicht gegossen werden.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Braune Blätter bei Immergrünen" beraten
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