Blauregen blüht nicht

Mancher Blauregen will einfach nicht blühen, obwohl er bereits fünf und mehr Jahre im Garten steht. Die Ursache für die Blühfaulheit eines Blauregens hat nichts mit falschen Schnittmassnahmen zu tun, sondern liegt tiefer. Nicht alle Verkaufspflanzen besitzen einen guten Gartenwert, mitunter werden grundsätzlich nur wenig Blüten ansetzende Sämlinge "günstig" angeboten. Wenn diese vermeintlichen Schnäppchen nach 5 Jahren nicht blühen, hilft nur eine Neupflanzung von teureren, aber blühwilligen Veredlungen.
Garten Tagestipp 16 Mai: Blauregen blüht nicht

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Herbstaussaat von Sommerblühern
Immer mehr Freunde findet der Goldmohn (Eschscholzia) in unseren Breiten. Mit seinen orangefarbenen Blütenhäubchen erinnert er tatsächlich an Mohnblüten. Wenn Sie den Sommerblüher bereits im September aussäen, blühen die Pflanzen im nächsten Jahr früher. Auch die Kornblume dankt eine Septemberaussaat direkt an Ort und Stelle mit einer frühen Blüte. Kornblumen passen zusammen mit dem Goldmohn hervorragend in sonnige Bauerngärten. Sie sorgen lange für Farbe im Beet und sind außerdem dankbare Schnittblumen
Blaue Hortensien
Wer Hortensien pflanzt, wünscht sich himmelblaue Blüten. Leider stellt sich das Blütenblau nicht auf allen Standorten von alleine ein. Achten Sie zunächst auf den richtigen Standort. Hortensien lieben halbschattige Plätze und ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Will Ihre Hortensie trotzdem nicht blau machen, hilft nur noch das Umfärben mit Aluminiumsalzen. Geben Sie die Ammoniak-Alaun-Lösung mit ins Gießwasser. Bei vielen Sorten stellt sich bereits nach kurzer Zeit der gewünschte Farbeffekt ein.
Kübelfüßchen
Staunässe kann den wichtigen Feinwurzeln von Kübelpflanzen wie Gräsern, Rosen und Lavendel böse zusetzen. Deshalb müssen auch die Abzugslöcher am Kübelboden möglichst zahlreich und groß sein. Zusätzlich sollten Sie die Gefäße nach dem Eintopfen auf dekorative Kübelfüßchen oder halbierte Korken stellen. Dann kann überschüssiges Gießwasser rasch ablaufen.
Pampasgras erfolgreich überwintern
Gräser lieben vollsonnige, warme Standorte. Auch das Pampasgras macht da keine Ausnahme und ist vor allem gegen Winternässe empfindlich. Binden Sie die Horste im Herbst schopfartig zusammen. So wird Regen vom nässeempfindlichen Herz der Pflanzen weggeleitet. Im Frühjahr wird der Schopf geöffnet und die Halme auf etwa 50 cm zurückgeschnitten. In besonders kalten Regionen, die durch kontinentale Kälte oder Höhenlagen geprägt sind, können Sie die Horste zusätzlich mit einer dicken Laubschicht einpacken.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Blauregen blüht nicht" beraten
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