Balkongarten

Denken Sie daran, dass fleißige Sommerblüher ständig neue Nährstoffe brauchen, damit sie üppig blühen können. Vor allen Dingen nach dem ersten Blütenflor wird es Zeit für einen Nachschub an neuer Blütenenergie. Vermeiden Sie jedoch Überdosierungen und achten Sie auf die Verpackungshinweise.
Garten Tagestipp 18 Juni: Balkongarten

Weitere nützliche Garten-Tipps:


Blattlaus im Zaum halten
Läuse, die an den weichen Spitzen der frischen Pflanzentriebe saugen, können bei einem Massenbefall den Gartenspaß trüben. Tröstlich: Ab April kommt es oft zu einem massiven Auftreten, das im Mai wiederum rasch abklingt und im Juni verschwindet. Wer nicht warten will, kann mit durch vorbeugende Maßnahmen den Befall einschränken. Fördern Sie Nützlinge. Vermeiden Sie eine übertriebene Stickstoffdüngung und Trockenstress. "Durstige" Pflanzen sind besonders lausgefährdet.
Unbekannte Kletterrosen vermehren
Mit dieser einfachen Vermehrungsmethode können Sie Kletterrosen, deren Name nicht bekannt ist, mit all ihren guten Ziereigenschaften 1:1 "kopieren". Schneiden Sie die etwa 20 Zentimeter langen, fünf bis zehn Millimeter dicken Hölzer im Spätwinter von unbelaubten Pflanzen. Stecken Sie mehrere Hölzer der gleichen Strauchart direkt an den Standort. Damit die Steckhölzer nicht vertrocknen, lugt nach dem Stecken nur noch die oberste Knospe aus dem Boden.
Frühling im Haus
Wer Blütenfarbe in die dunklen Wintertage bringen möchte, kann sich mit Blütenzweigen von bestimmten Gehölzen einen Vorgeschmack auf den  Frühling ins Haus holen. Geeignet sind beispielweise Zweigen von Japanischen Zierkirschen, Birnen, Äpfeln und Forsythien. Wichtig ist die fortlaufende Pflege der wertvollen Blütentriebe. Klopfen Sie die Stielenden mit einem Hammer leicht platt, damit die Leitungsbahnen möglich viel Wasser aufnehmen können. Schneiden Sie die Zweige so oft wie möglich, mindestens jedoch wöchentlich neu und leicht schräg an.
Kompost ausbringen/Staudenrückschnitt
Kompost ist ein effektiver Bodenverbesserer und günstiger Pflanzendünger in einem. Der im Gartenkompost enthaltene Stickstoff fließt sehr langsam und pflanzengerecht. Bringen Sie Ihren Gartenkompost deshalb schon im Winter aus, auch wenn der Boden gefroren ist. Sobald der Boden wieder offen ist, arbeiten Sie den Kompost oberflächennah ein. Die Aufwandmengen hängen von den zu düngenden Pflanzen ab. Man rechnet etwa 2 kg pro m². Mischen Sie bei kommenden Neupflanzungen Kompost mit in die Aushuberde. Eine 3 cm dicke Mulchschicht aus Kompost unterdrückt Unkraut und erspart lästiges Jäten.

Normalerweise erfolgt der Rückschnitt der Stauden erst im Frühjahr. Ist der Winter aber ausgesprochen regenreich und mild, kann es passieren, dass Stauden unter der Laubschicht verfaulen. Entfernen Sie deshalb ein Teil des Laub vor dem Austrieb.
Folgende Gartenbaumschulen in der Nähe können Sie zu dem Thema "Balkongarten" beraten
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