Auf Eisbildung beachten

Immer wieder kann sich während nasser Winterperioden in Gefäßen, Mauerfugen, Schläuchen und Kannen Wasser sammeln, das bei der Rückkehr des Frostes für Schäden sorgt. Überprüfen Sie regelmäßig den Winterschutz für Rosen und Immergrüne, besonders wenn kein Schnee liegt und strenger Frost bei sonniger Witterung herrscht. Vor allem an windexponierten Standorten kann beispielsweise die Abdeckung durch Windeinfluß verruscht sein.

Garten Tagestipp 11 Januar: Auf Eisbildung beachten

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Nicht frostharte Kübelpflanzen überwintern
Nicht frostharte Kübelpflanzen, vor allem mit mediterraner Heimat, sollten Sie vor den ersten Nachtfrösten ins Überwinterungsquartier holen. Kontrollieren Sie die Pflanzen auf Blatt-, Schild- und Wollläuse. Entfernen Sie kranke Pflanzenteile. Die meisten Kübelpflanzen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 5° und 10° C an einem hellen Standort am wohlsten. Gießen Sie die Pflanzen erst, wenn sich die oberen Bodenschichten trocken anfühlen. Zu nass gehaltene Gewächse sind anfällig für Wurzelfäule.
Eisfreihalter für den Teich

Auch im Winter ist der Gasaustausch im Teich wichtig. Mittlerweile gibt es lustig gestaltete Eisfreihalter, die zudem eine attraktive Teichdekoration während der Wintermonate bieten. Es gibt Pinguin-, Eisbär- und Schneemann-Formen aus Kunststoff, die den Gartenteich vor dem Zufrieren schützen. Eine seitliche Entlüftung sorgt dafür, dass die Faulgase entweichen können. Natürlich lässt sich auch mit einem simplen Schwimmer aus Styropor und einem Stück Schlauch in der Mitte der Luftaustausch im Teich sicherstellen.

Kübelpflanzen schützen
Legen Sie um die Gefäße von frostharten Kübelpflanzen eine etwa 10 cm starke Schutzschicht aus Noppenfolie, Stroh oder Kokosmatten. Die Isolierschicht sorgt dafür, dass sich die Pflanzenwurzeln langsam auf den Frost einstellen können.
Winterschutz für Rosenstämme
Rosenstämme sind in Regel ausreichend frostharte Gartengehölze, leiden aber an exponierten Stellen unter Trockenschäden durch Ostwinde. Packen Sie die Kronen deshalb mit Materialien wie Nadelreisig und Sackleinen ein, die Sie locker um die Äste binden.
Falllaub entfernen
Wenn im Herbst Bäume und Sträucher ihr Laub fallen lassen, steht für alle Rasenfreunde die letzte Pflegemaßnahme für den grünen Teppich auf dem Programm. Blätter und sonstige Abfälle sollten nicht zu lange auf dem Rasen liegen bleiben, denn eine solche Blattdecke behindert das rasche Abtrocknen der Flächen. Ein Zuviel an Feuchte begünstigt in der Folge wiederum Rasenkrankheiten. Entfernen Sie deshalb alles Laub rasenschonend mit einem Reisigbesen oder Rechen. Etwas Laub sollte allerdings in einer stillen Gartenecke liegen bleiben. Unter dem Laub finden Vögel auch während der Wintertage immer wieder Würmer und Insekten als wichtige Nahrungsquelle.
Frischgepflanztes zudecken
Junge Stauden und Gehölze sind für einen zusätzlichen Winterschutz dankbar. Decken Sie die Pflanzen mit Naturmaterialien wie Nadelreisig, aber niemals mit Plastikfolien ab.
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