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Mein Garten-Aktuell für den Anfang März

Mein Garten-Aktuell: Anfang März

Frühlingsgärten mit Stauden, Zwiebelblumen und Gehölzen gestalten

Zu den schönsten Gartenerlebnissen zählt das Frühlingserwachen im eigenen Grün. Trotz aller Wetterkapriolen und der Unsicherheit, wie Ihre Gartenschätze die kalte Jahreszeit überstanden haben, gibt es Pflanzenarten, auf deren Frühlingsdienste Verlass ist. Zwiebelblumen wie Krokusse, Tulpen und Narzissen in verschiedenen Sorten beispielsweise sind ein ergiebiger Werkstoff für dekorative Frühlingsbilder. Niedrige Polsterstauden wie bunte Blaukissen und gelb blühendes Steinkraut säumen die Blumenfülle. Ein Frühlingsgarten ohne Gehölze ist irgendwie unvollkommen. Bekannt für seinen Duft ist der Seidelbast, weitere Frühlingsboten mit Duft sind Mahonien, Scheinhasel, Trauben-Kirschen und die Stern-Magnolie mit ihren zahllosen weißen, duftenden Blütensternen.

Goldglöckchen bringen Ihren Frühlingsgarten zum Klingen

Goldglöckchen bringen Ihren Frühlingsgarten zum KlingenForsythien sind volkstümliche Frühlingskünder, die schon von weitem wie ein Goldschatz funkeln. Sie bieten – dank ihrer unglaublichen Blütenfülle in strahlendstem Gelb  - Blüten satt. Je nach Witterungsverlauf und Regionen beginnt die Blüte Mitte März. Achten Sie bei der Sortenwahl auf die Platzverhältnissse in Ihrem Garten. Goldglöckchensträucher können sich zu übermannshohen Blütenriesen entwickeln. Dank klein bleibender Zwergsorten gibt es aber auch für kleinere Gartenbereiche in unserer GartenBaumschule Alternativen, die im Rahmen bleiben und jeden Garten in eine ertragreiche Goldschmiede verwandeln. Die Standort- und Bodenansprüche der Forsythie sind denkbar bescheiden: Sie wachsen auf jedem sonnigen bis halbschattigen Gartenplatz. Durch ihren trichterförmigen Wuchs laden sie geradezu zu einer Unterpflanzung ein, beispielsweise mit Blumenzwiebeln. Passende Blumenzwiebeln sind blau blühende Scilla oder Muscari. Diese Kombinationen passen in größere Kübel und Gefäße und sorgen so auch auf Balkon und Terrasse für einen Blüten-Kickstart. Pflegetipp: Im zweijährigen Turnus alte, mindestens vier Jahre alte Triebe basisnah nach der Blüte auslichten. Aber auch ein radikaler Verjüngungsschnitt alter Strauchmethusaleme ist möglich, dem allerdings eine Blühpause folgt.

10 unkomplizierte Stauden für alle Gartenanfänger – jetzt pflanzen:

Der Purpur-Sonnenhut ist eine Rabatten- und Schnittblumenstaude für sonnenreiche und warme Lagen. Die Staude wird etwa 100 cm hoch. Die Blütezeit der Blütensterne ist von Juli bis Oktober, also ausgesprochen lange. Die Pracht-Goldrute ist ebenfalls ein blütenreiches Stehaufmännchen. Die dichtbuschige, horstartig wachsende Staude erreicht etwa eine Höhe von 70 cm. Die goldgelben Rispen erfreuen im Juli und August den Betrachter. Ein Dufttraum ist der Sommer-Salbei. Die Staude empfiehlt sich für sonnige, warme, nährstoffreiche Lagen. Die Pflanze wird mit 40 cm etwa kniehoch. Die dunkel violettfarbenen Salbeiblüten erscheinen von Mai bis September, also fast ein viertel Jahr lang. Ein weiterer Dauerblüher ist die Katzenminze. Der unermüdliche Blütenrausch für sonnige Lagen, auch vor hitzigen Südwänden, blüht ohne Unterlass von Mai bis September. Das Großblütige Mädchenauge ist eine dekorative Sommerstaude. Mit ihren goldgelben Zungenblüten, die um eine braunrote Mitte angeordnet sind, weiß die kniehoch werdende Sonnenanbeterin zu überzeugen. Die Blauviolette Kugeldistel ist eine markante Erscheinung: Mit ihrem Distellaub und dem kompakten Wuchs ist die Rabattenstaude nicht zu übersehen. Die reinblauen Blütenkugeln erscheinen zwischen Juli und September. Für alle Freunde von gelb blühenden Stauden ist die Färber-Hundskamille eine Empfehlung. Mit ihren margeritenartigen, leuchtend gelben Blüten ziert sie im Mai und Juni auf Beeten und Rabatten. Die Herbst-Anemone führt am liebsten ein Schattendasein. Das Schattenwunder wird 80 cm hoch und ziert im September und Oktober mit violett-rosafarbenen oder weißen Blüten. Die Gold-Garbe wird bis 120 cm hoch. Der Sonnenanbeter fällt durch sein stark aromatisch duftendes Laub und die goldgelben Blüten von Juni bis zum September auf. Absolut genügsam ist die trockenheitsbewährte Fetthenne. Ab September erscheinen die rosafarbenen Blüten, die bis in den Winter hinein attraktiv sind.

Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum)

Ein koreanisches Gartenjuwel, das mit weißen Blütentrauben den Vorfrühling eröffnet. Die Blüten duften intensiv nach Mandeln und ähneln Forsythienblüten. Liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der breitbuschige Strauch wird etwa 150 bis 200 cm hoch. Verwendung: Hausgarten, Japangarten, Blütentriebe für Schnitt und zum Antreiben. Pflegetipp: Geschützte Lage, junge Sträucher im Winter mit Laubschicht schützen.

Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum 'Atrorubens')

Der Gehölz-Garant für das erste Frühjahrsrot. Der mannshohe Strauch ist im März/April nicht zu übersehen und lockt blütenhungrige Bienen und Hummeln in Massen. Herrlich neben weiß blühenden Spiersträuchern und Deutzien. Wuchshöhe 150 bis 200 cm. Verwendung: Hausgarten, Vogelschutzgehölz, Bienenweide, Blütentriebe für Schnitt. Pflegetipp: Radikaler Verjüngungsschnitt mit zunehmendem Alter wenig Erfolg versprechend. Besser: Alle 2 bis 3 Jahre regelmäßig alte Triebe auslichten.

Schon wieder erster – die Formel 1 der schnell wachsenden Ziersträucher

Es gibt Gehölze, die man ohne Übertreibung als Turbowachser bezeichnen kann. Sie wachsen in ihren ersten "Sturm und Drang"-Jahren zwischen 40 und 70 cm jährlich, teils auch bis 100 cm. Jetzt, wo das Frühjahr unmittelbar bevorsteht, sind die Schnellwachser das richtige Gestaltungsmittel für alle Ungeduldigen. Eine Auswahl: Feuer-Ahorn (Acer ginnala, Wuchshöhe 300 bis 500 cm), Rosabunter Eschen-Ahorn (Acer negundo 'Flamingo', 200 bis 300 cm), Schmetterlingsstrauch (Buddleia davidii-Sorten, Blütenfarbe je nach Sorte weiß, rosa, rot, violett, Juli bis Oktober, Duft, Höhe 200 bis 300 cm), Purpur-Hasel (Corylus maxima 'Purpurea', rotes Laub, 150 bis 200 cm), Goldglöckchen (Forsythia intermedia-Sorten, Blüte gelb,  Wuchshöhen von 100 bis 250 cm, je nach Sorte), Gefüllter Ranunkelstrauch (Kerria japonica 'Pleniflora', Blüte gelb, bis 200 cm), Glockenstrauch (Weigela-Sorten, Blütenfarbe je nach Sorte rot, gelb, weiß, rosa, Wuchshöhe 100 bis 250 cm, je nach Sorte)

Faszinierende Fächer-Ahorne

Faszinierende Fächer-AhorneJapanische Ahorne stammen aus dem Fernen Osten. Sie passen sehr gut zu Azaleen und Rhododendron. Ihre ornamentalen Laubstrukturen garantieren feingliedrige Gartenarrangements auf kleinstem, lichtschattigem Raum. Ihr Laub kann grün, rot oder laubbunt, gelappt oder geschlitzt sein. Es gibt viele Sorten, die eine unglaubliche Laubvielfalt dokumentieren. Pflanztipps: Japan-Ahorne lieben einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der ideale Pflanzplatz für Japan-Ahorne sollte aber auf Dauer nicht direkt der heißen Mittagssonne, etwa auf exponierten Südlagen, ausgesetzt sein. Vor allem die flach wachsenden Wurzeln reagieren auf Bodentrockenheit empfindlich. Deshalb empfiehlt sich als Wurzelschutz eine Unterpflanzung mit schwach wachsenden Stauden. Durch Schnitt können Sie die Schönheit der Japan-Ahorne noch steigern. Der beste Schnittzeitpunkt ist kurz vor dem Austrieb. Später können Sie noch während des gesamten Sommers kleinere Eingriffe durchführen.

© Texte: Markley,
Illustrationen: Vierhaus (1) , MaeDia GmbH(2)/ Haan

 

 

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