Clematis richtig pflanzen und schneiden
Clematis, auch Waldreben genannt, gehören zum Garten wie Rosen und Stauden. Mit ihren
lianenartigen Trieben schwingen sie sich viele Meter hoch in Bäume, über Pergolen,
Carports und an Wänden empor. Aufgrund ihrer Wuchskraft und Blütenfülle gilt
die Waldrebe als „Königin der Kletterpflanzen“. Den Kopf recken Clematis-Sorten
gerne in die Sonne, ihre Füße lassen sie am liebsten im kühlen Schatten baumeln.
Clematis bevorzugen einen tiefgründigen Boden, der über eine ausreichende Bodenfeuchte
verfügt. Auf stauende Nässe reagiert die Waldrebe aber empfindlich.
Man unterscheidet zwischen frühjahrsblühenden Waldreben, kleinblumigen Wildarten
und großblumigen Clematis-Sorten.
Sehr starkwüchsig sind frühjahrsblühenden Waldreben wie Clematis montana.
Diese Wild-Clematis ist ein effektiver Begrüner von unansehnlichen Dächern und Wänden.
Großblumige Clematis besitzen aufgrund ihrer bis zu zwanzig Zentimeter großen
Blüten und ihrer Nachblüte einen sehr hohen Zierwert.
Zu den kleinblumige Wildarten zählen Arten wie Clematis viticella, die durch höchste
Bodentoleranz und kernige Robustheit überzeugen. Die gefürchtete Clematiswelke, Geißel
aller Clematisfreunde, kann ihnen nichts anhaben. |